WIR ALLE SIND VERANWORTLICH

31 05 2014

marsch für die familie2014-1

von Dr. Alfons Adam

Eine Studie vom Mai 2012, basierend auf einer Online-Umfrage bei über 4.000 Personen zwischen 20 und 30 Jahren in Deutschland, Österreich und in der Schweiz hat das Ergebnis erbracht, dass im Durchschnitt 75% der jungen Menschen die Familie als sehr wichtig ansehen. In Österreich sind es sogar 81%. Das überrascht nicht, weil seit Jahrzehnten solche Umfragen immer dasselbe Ergebnis bringen. Und wenn bei jungen Menschen nach dem Kinderwunsch gefragt wird, wünschen sich die meisten mehr Kinder, als sie dann tatsächlich haben werden.

Wie ist diese Kluft zwischen den Erwartungen an das Leben und dem tatsächlichen Zustand von Ehe und Familie zu erklären? Laut Statistik Austria betrug im Jahre 2012 die Gesamtscheidungsrate 42,51%. Im selben Jahr wurden 17.000 Kinder zu Scheidungswaisen. In den Jahren 2002 bis 2012 wurden insgesamt 208.000 Scheidungswaisen „produziert“. Die Kinder aus wieder aufgelösten Lebensgemeinschaften sind darin noch gar nicht mitgezählt. Es ist bekannt, dass Kinder die Schuld an der Trennung der Eltern häufig bei sich selbst suchen und sehr darunter leiden. Viele geraten in die Mühlen der Pflegschaftsgerichtsbarkeit und werden zum Instrument gemacht, welches ein Elternteil (z.B. Unterhalt oder Besuchsrecht) gegen den anderen als Waffe verwendet. Wie viel Leid wird hier angehäuft, das durch Generationen nachwirkt. Und doch wissen wir alle, dass intakte Familien die Keimzelle der Gesellschaft und der Kirche sind. Kinder brauchen Vater und Mutter, dass sie an Leib und Seele gesund heranwachsen können.

Warum gelingt das von so vielen jungen Menschen angestrebte Lebensmodell nicht? Es wird den Menschen erklärt, dies sei eben die gesellschaftliche Entwicklung, „neue Formen von Familie“ seien entstanden, kurz gesagt es gebe eine Art Naturgesetz zur Auflösung der herkömmlichen Familie, und man müsse sich eben den gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen.

Die tiefste Ursache für den erbärmlichen Zustand unserer Familien ist natürlich der Glaubensschwund. Dazu kommt aber, dass die Politik seit Jahrzehnten die Familien ganz bewusst zerstört. Kinderpsychologen wissen es schon lange und die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung bestätigen zusätzlich, dass Kinder bis zum Alter von 3 Jahren am besten ihre eigene Mutter als Bezugsperson haben sollten. Man getraut es sich fast nicht mehr auszusprechen, dass es selbstverständlich das beste Lebensmodell wäre, nach entsprechender Prüfung und Vorbereitungszeit eine Ehe einzugehen, die Kinder anzunehmen, die Gott schenkt und die naturgegebenen Aufgaben von Mann und Frau in der Familie zu erfüllen. Natürlich soll jedem Menschen zugestanden werden, sein Leben frei zu gestalten, doch Tatsache ist, dass die meisten Mütter gerne hauptberuflich für ihre Kinder und für ihre Familie da wären, wenn es gewisse von Staat und Gesellschaft aufoktroyierte Zwänge nicht gäbe.

Steuerliche Belastung und mangelnder Familienlastenausgleich sorgen dafür, dass das Einkommen des Vaters nicht ausreicht, einer Familie mit Kindern ein wirtschaftliches Auskommen zu ermöglichen. Der finanzielle und gesellschaftliche Druck auf die Frauen ist enorm, „berufstätig“ zu sein, wobei unterstellt wird, dass die Tätigkeit als Hausfrau und Mutter nichts wert sei. Kinderreiche Familien sind geradezu der gesellschaftlichen Ächtung ausgesetzt. Der sogenannte Generationenvertrag ist in skandalöser Weise ungerecht. Die finanzielle Belastung, die mit Kindern verbunden ist, beschränkt den üblichen Wohlstand vor allem kinderreicher Familien. Und zu diesem Nachteil kommt dann, dass die Pensionsansprüche von Müttern, die sich um ihre Kinder gekümmert haben, in der Regel weitaus geringer sind als die von ledigen und kinderlosen Frauen. Von Kindern profitieren also am meisten diejenigen, die keine haben.

Es gibt eine unheilige Allianz zwischen den Marxisten in allen Parteien und der Wirtschaft. Die Marxisten wollten immer schon die Familie zerstören. Die Wirtschaft hat Interesse daran, die Frauen als „Erwerbstätige“ zu haben, nachdem es in unserer Verhütungs- und Abtreibungsgesellschaft immer weniger junge Menschen und Arbeitskräfte gibt.

Auch zum Scheitern so vieler Ehen leisten Staat und Gesellschaft einen aktiven Beitrag. Die Politiker behaupten immer, man müsse die Gesetze, die Ehe und Familie regeln, der „gesellschaftlichen Entwicklung“ anpassen. In Wahrheit wird diese sogenannte gesellschaftliche Entwicklung gefördert, indem man z.B. das Verschuldensprinzip bei einer Ehescheidung abgeschafft hat. Dieser Umstand und der gesellschaftliche Konsens, dass Ehescheidungen heute die Normalität sind und Kinder sich eben an immer wieder neue Bezugspersonen gewöhnen müssen, tragen zusätzlich zur Zerstörung von Ehen und Familien bei.

Zum Charakteristikum eines Staatsmannes und einer moralisch hochstehenden Politik gehörte früher einmal, dass der Staat für die innere und äußere Sicherheit sorgt (was heute ebenfalls vernachlässigt wird) und die Familien fördert. Die ideale Familie müsste nach Kräften gefördert werden, für sie müsste das Optimale getan werden. Stattdessen betreibt man Gesellschaftsveränderung durch ungerechte Privilegien für Lebensformen, die das Bild von Ehe und Familie verdunkeln und zerstören. Das Zivilrecht bildet ausreichende Instrumente zur Wahrung der allgemeinen Menschenrechte. Die Akzeptanz und Privilegierung sündhafter Lebensformen schädigt hingegen das Gemeinwohl.

Die hier beschriebene und wahrlich besorgniserregende Lage ist für die herrschenden Kreise noch nicht schlimm genug. UNO, EU und unsere eigene staatliche Gesetzgebung fördern die Gender-Ideologie, deren Ziel die gänzliche Beseitigung der herkömmlichen Vorstellung von Ehe und Familie ist und die so nebenbei den christlichen Glauben an der Wurzel ausrotten will.

 

„Schafft Herzen voll Laster und ihr werdet keine Katholiken mehr haben!“

Der Satz stammt aus einer Schrift eines abtrünnigen französischen Priesters, des Ex-Kanonikus Roca aus dem Jahre 1819. Heute wird diese Aufforderung voll verwirklicht, und das unter großzügigem Einsatz unserer Steuergelder. Es ist die Gender-Ideologie, die unser Recht und unsere Kultur durchdringt. Die Kernidee ist, dass es ein biologisches (gottgewolltes) Geschlecht des Menschen nicht gibt, sondern dass er es sich selbst aussuchen und sooft ihm dies beliebt auch ändern kann. Der Hintergedanke ist die Etablierung und gesellschaftliche Anerkennung jeder Art von Unzucht.

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, worum es sich handelt, müssen wir uns – so ekelhaft das ist – mit grauslichen Details beschäftigen. Nur so können wir die Gefahr verstehen, der vor allem unsere Kinder ausgesetzt sind: Das österreichische Institut für Sexualpädagogik hat im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst den Film „Sex, we can?!“ produziert. Aus dem Inhalt: Zwei Buben schauen sich einen Sexfilm an und unterhalten sich über Kondome. Ein Bub geht zur Toilette. Er steht vor drei Türen mit den Aufschriften: Heterosexuell, Homosexuell, Metrosexuell und freut sich, dass er das optimale Kondom namens „Superman“ für sich gefunden hat. Elena hilft Sophie bei der Auswahl des passenden Verhütungsmittels, inklusive „Pille danach“, und klärt sie darüber auf, dass „das die Eltern nichts angeht und sie schlafen kann mit wem sie will“. „Das Sexleben fällt ab deinem 14. Geburtstag in deine eigene Verantwortung. Dann giltst du als sexuell mündig“. Der Film informiert darüber, dass 95 % der unter 16-Jährigen behaupten, sie hätten Sex, in Wirklichkeit seien das aber nur 50 %. Man sieht Sophie und David beim „Ersten Mal“. David zieht sich einen Kondom über, aber die beiden haben Probleme. David: „Ich komm nicht rein“. Sophie sagt zu Elena: „Ich bin noch nicht so weit. Morgen vielleicht oder übermorgen.“ Elena: „Du lässt ihn jetzt sofort rein!“. In einem zweiten Film vergleichen Buben die Länge ihres Penis. In einer Anweisung für Lehrer und Erzieher heißt es dazu, es gehe um die sexuelle Bildung von Kindern ab null Jahren bis zur Volljährigkeit. Schon Babies sollen gezielt dabei unterstützt werden, Lustgefühle zu erzeugen. Ab dem Kindergarten soll die sexuelle Aktivität zwischen den Kindern ganz ohne „moralische“ Vorgaben gefördert werden. Eine sexuelle „Latenzzeit“ gebe es nicht. Ab 12 Jahren beginnt die Vorbereitung auf das „Erste Mal“ und die Initiation in sexuelle Praktiken aller Art. Geistig und körperlich behinderte Kinder sollen einbezogen werden.

Einige Beispiele aus Deutschland: Prof. Dr. Günther Deegener ist Diplompsychologe an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg an der Saar und tritt als Gutachter in Missbrauchsprozessen auf. Er ist Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes im Saarland. In seinem Buch „Kindesmissbrauch – erkennen, helfen, vorbeugen“ tritt er für das „Recht des Kindes auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung“ ein und zitiert zustimmend: Mit Kindern ist über „Lustgefühle, Spaß, Erektion und Orgasmus“ zu sprechen, „über Selbstbefriedigung, Petting und Geschlechtsverkehr. Dabei müssen die natürlich-lustvollen Handlungen des Kindes mit seinem eigenen Körper zugelassen werden, auch im Rahmen von Doktorspielen mit anderen Kindern.“

Marion Kläs leitet die Evangelische Tagesstätte für Kinder der Diakonie Düsseldorf. In ihrer Publikation „Wie Sexualerziehung in der Kita (Kindertagesstätte) leichter gelingt“ geht es um „aktive Sexualerziehung“. Wenn Kinder fragen: „Dürfen wir in der Kuschelecke unseren Penis und unsere Scheide anschaun?“, antwortet sie auf solch „unbefangene Fragen“… „ganz souverän“ mit Ja.

Elke Schmidt ist Referentin bei einer Organisation für Prävention vor sexuellem Missbrauch. Zum Problem, dass es immer mehr sexuelle Übergriffe unter Kindern gibt, auch im Kindergarten, hat sie folgendes zu berichten: „Serpil möchte, dass ihr Freund Ben sie an der Vulva küsst. Als er dies nicht macht, boxt sie ihn in den Bauch“. Oder: „Im Kindergarten ziehen sich die beiden Vierjährigen Jakob und Selina in der Kuschelecke aus und untersuchen ausgiebig ihren Po und ihre Geschlechtsteile.“ Oder: „Die dreijährige Laura masturbiert regelmäßig vor dem Einschlafen.“ Oder: „ Die fünfjährige Lisa fordert in der Toilette des Kindergartens den dreijährigen Martin auf, die Hose auszuziehen und fasst ihn am Penis an. Sie verspricht ihm, dass er dafür mit ihr Lego spielen darf.“ Oder: „Nina und Tim liegen aufeinander und machen geschlechtsverkehrsähnliche Bewegungen.“ Oder: „Im Kindergarten spielen einige Jungen Pimmellutschen.“ Das alles sei „normal“ und sollte wohlwollend akzeptiert und gefördert werden.

Das sind keine krassen Einzelfälle oder Entgleisungen, das entspricht der Richtschnur unserer staatlichen Bildungs- und Erziehungspolitik – eben „Gender-Mainstreaming“. Es gibt Gender-Lehrstühle an den Universitäten und Gender-Beauftragte in den Schulen. Es geht bei der Gender-Ideologie nicht um die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, wie absichtlich irreführend behauptet wird, es geht auch nicht nur um die gendergerechte Sprache, also um deren Verhunzung, es geht tatsächlich in erster Linie um zwangsweise Sexualisierung unserer Kinder und Jugendlichen. Anders ist ja auch nicht zu erklären, warum ständig von den angeblich in Gefahr befindlichen Menschenrechten von „Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen“ die Rede ist. Und dies vom UN-Generalsekretär über alle politischen Entscheidungsträger bis zu Rundfunksprechern.

 

Was können – was müssen wir tun

Ausgehend vom Wunsch der Menschen nach einem geglückten Familienleben müssen wir sie darüber aufklären, dass diese alles durchdringende Gender-Ideologie der größte Feind ihres Lebensglückes ist. Unter der Herrschaft dieser Ideologie wird es immer weniger glückliche Beziehungen geben und immer mehr gestörte Kinder, die gezielt bindungsunfähig gemacht werden. Wir können ganz sicher sein, dass 80 bis 90 Prozent der Eltern eine solche Erziehung wie oben angedeutet für ihre Kinder nicht wünschen. Und das ist der Anknüpfungspunkt für eine flächendeckende Aufklärungskampagne. Der gesellschaftliche Druck, nur ja nicht gegen die Gender-Ideologie aufzubegehren, ist inzwischen zwar sehr groß geworden. Und wenn es nach dem Europa-Parlament geht, dann sollen alle vor den Strafrichter kommen, die es wagen, die Heilige Schrift zum Thema Unzucht zu zitieren oder in anderer Weise aufzubegehren. Doch noch gibt es die Grundrechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit und die müssen wir nützen.

Unter Federführung des Vereins „PRO VITA – Bewegung für Menschenrecht auf Leben“ ist eine Plattform Familie entstanden, die über diese Dinge informieren und aufklären wird. Wir müssen unserer Verantwortung vor Gott und unseren Mitmenschen gerecht werden und uns zum Handeln aufraffen. Als Initialzündung gedacht ist der

Marsch für die Familie am Samstag, dem 14. Juni 2014.

Die Teilnahme an dieser Kundgebung soll ein deutliches Zeichen sein und der Beginn von Aktionen im ganzen Land. Angedacht sind solche „Märsche“ in kleinerem Umfang, Vortragsabende, Informationsstände und Verteilung von Flugzetteln vor Schulen und Kindergärten. Informierte und mobilisierte Eltern werden sich gegen die praktische Umsetzung dieser Ungeheuerlichkeit zu wehren wissen. Sie werden Lehrer und Kindergärtnerinnen direkt ansprechen und Bürgermeister, Gemeindefunktionäre, Landtags- und Nationalratsabgeordnete mit Beschwerden bombardieren. Und dann können wir uns in weiterer Folge auch mit den Ungerechtigkeiten befassen, mit denen die Familien insgesamt konfrontiert sind.

Merken Sie sich den Termin vor, kommen Sie wenn möglich mit Freunden und Bekannten zu dieser Kundgebung. Besser noch: Helfen Sie mit, indem sie Busfahrten und Mitfahrgelegenheiten organisieren. Unterstützen Sie uns mit Spenden und so wichtig die hier ausdrücklich erbetene Gebetsunterstützung ist: Bedenken Sie, dass Trägheit eine der Hauptsünden ist. Wem es zumutbar ist, der sollte handeln. Angesichts der Lage ist es sicherlich falsch zu sagen: Ich bete und Gott wird schon eingreifen. ER will unser HANDELN, soweit es dem Einzelnen eben zumutbar ist.

marsch für die familie2014-1

 





PETITION: bitte Lunacek-Bericht ablehnen!!

24 01 2014

Am 4. Februar wird im Europäischen Parlament über einen Bericht abgestimmt, der die Absicht hat, Politik und Gesellschaft im Sinne der Homo-Lobby zu verändern. Unter dem Deckmantel der Nichtdiskriminierung sollen EU-weit Sonderrechte für LGBTI-Personen durchgesetzt werden.
LGBTI = Lesbian, Gay (homosexuell), Bisexual, Transgender/Transsexual, Intersexed.

http://citizengo.org/de/3221-keine-lgbti-sonderrechte-nein-zum-lunacek-bericht

Der Lunacek-Bericht sieht unter anderem folgende Punkte vor:
• Anliegen der LGBTI-Personen sollen zur Querschnittsmaterie für die Politik der EU werden.
• Die EU-Kommission soll Vorschläge zur gegenseitigen Anerkennung von Homo-Ehen machen. Länder, in denen es keine Homo-Ehe gibt, wären verpflichtet, diese anzuerkennen wenn sie in einem anderen Land geschlossen wurde. Die EU hat allerdings keine Kompetenz im Bereich der Ehe und Familie.
Der Lunacek-Bericht begründet die Notwendigkeit des Kampfes gegen „Homophobie und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Ausrichtung und Geschlechtsidentität“ mit den Ergebnissen einer Online-Umfrage, an der sich jeder beteiligen konnte und die nicht wirklich aussagekräftig ist.
Bitte unterschreiben Sie die Petition, in der Mitglieder des EU-Parlaments aufgefordert werden, diesen Bericht abzulehnen.
Wir freuen uns, wenn Sie die Petition an Ihre Freunde und Bekannten weiterleiten.





Die polnischen Bischöfe zum Thema Gender

20 01 2014

Polnische Bischöfe

Die Bischöfe zum Thema Gender – ein Hirtenbrief am Sonntag der Hl. Familie, 2013.12.29

http://www.pch24.pl/

Datum der Veröffentlichung: 2013.12.20 14.00 Uhr

Datum der Aktualisierung: 2013.12.20 02.17.00

Foto : Grazyna Myslinska / FORUM

„Man kann nicht schweigen gegen Versuche, eine Ideologie einzuführen, die die christliche Anthropologie zerstört und durch zutiefst destruktive Utopien ersetzt, die nicht nur den einzelnen Menschen , sondern auch die ganze Gesellschaft zerstören“ – erinnern die polnischen Bischöfe .

Geliebte Schwestern und Brüder in Christus, dem Herrn!

Jedes Jahr erleben wir  in der Oktav der Geburt Christi das Fest der Heiligen Familie. Wir richten unsere Gedanken auf unsere Familien und lassen uns auf eine Reflexion über die Situation der modernen Familie ein. Das heutige Evangelium zeigt, wie die Familie von Nazareth in schwierigen Situationen versucht, den Willen Gottes zu verstehen und zu erfüllen. Diese Haltung wurde für sie eine Quelle neuer Kraft . Es ist für uns ein wichtiger Hinweis, dass auch heute Gehorsam gegenüber Gott und seinem Willen ein Garant für Glück in der Familie ist.

Der selige Johannes Paul II., auf dessen Heiligsprechung wir uns vorbereiten, erinnert daran, dass die Wahrheit über die Ehe „über dem Willen des Einzelnen, den Launen der Eheleute, über Entscheidungen und staatlichen Sozialorganismen“ steht . „Die Wahrheit muss bei Gott gesucht werden , denn „Gott selbst ist der Urheber der Ehe“ (GS 48; HV 8). Gott hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen, so dass sie für sich gegenseitig ein unverzichtbares Geschenk werden. Die Familie gründete Er auf der Ehe als einem lebenslangen und exklusiven Liebesbund. Er entschloss, dass nur eine solche Familie die richtige Umgebung  für die Entwicklung der Kinder sein soll, die das Leben weitergeben und die materielle und geistige Entwicklung gewährleisten soll.

Die christliche Vision offenbart die tiefste, innere Bedeutung von Ehe und Familie. Ein Verwerfen  dieser Vision führt zwangsläufig zur Zersetzung der Familie und zu einer menschlichen Katastrophe. Wie die Geschichte der Menschheit zeigt, ist die Verachtung des Schöpfers immer gefährlich und eine Bedrohung für die glückliche Zukunft des Menschen und der Welt. Missachtung des Willens Gottes in der Familie führt zu einer Schwächung der Beziehungen seiner Mitglieder, zur Entstehung verschiedener Pathologien, zur Plage der Scheidung, zu so genannten „losen“ oder „freien“ Beziehungen, wie sie von Jugend auf praktiziert wird, oft mit stillschweigender Zustimmung oder Genehmigung der Eltern. Dies führt zu einem Mangel an Offenheit des Paares für das Geschenk des Lebens, was negative demographischen Auswirkungen hat. Mit zunehmender Besorgnis beobachten wir die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Phänomene .

Es ist daher verständlich, dass den höchsten Grad an Beunruhigung auch die Versuche wecken, das Konzept von Ehe und Familie zu ändern, wie das heutzutage vor allem von den Gender-Ideologen erzwungen und von den Medien verbreitet wird.  Angesichts der zunehmenden Angriffe gegen verschiedene Bereiche des Familien-und Soziallebens, fühlen wir uns gezwungen, uns einerseits entschlossen und unmissverständlich für die Verteidigung der Ehe und der Familie, für diese Grundwerte, auszusprechen, und andererseits vor den Gefahren zu warnen, die die Verbreitung  dieser neuen Vision mit sich bringt.

Wir treffen auf verschiedene Einstellungen hinsichtlich der Aktivitäten der Anhänger der Gender-Ideologie. Die große Mehrheit weiß nicht, was diese Ideologie beinhaltet, so dass sie keine Gefahr darin sehen. Eine kleine Gruppe von Menschen – vor allem Lehrer, Eltern und Erzieher , darunter Katecheten und pastoralen Mitarbeiter – versuchen, konstruktive Wege zu finden, um ihr entgegenzuwirken. Schließlich gibt es noch diejenigen, die die Absurdität dieser Ideologie sehen, allerdings glauben, dass die Polen diese utopischen Visionen von selbst ablehnen. Inzwischen wird die Gender-Ideologie ohne Wissen und Zustimmung der polnischen Gesellschaft seit vielen Monaten in den verschiedenen Strukturen des sozialen Lebens eingeführt: in Bildung, Gesundheitswesen, in Aktivitäten von Kultur-und Bildungseinrichtungen sowie NGOs. Die Medien konzentrieren sich hauptsächlich auf die Förderung von Gleichstellung und Verhinderung von Gewalt, wobei sie  die weitreichenden Auswirkungen dieser gefährlichen Ideologie ignorieren.

1. Was ist die Gender- Ideologie und warum ist sie so gefährlich?

Die Gender-Ideologie ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen, ideologischen und kulturellen Transformation , die in Marxismus und Neomarxismus wurzelt, und von einer zunehmend radikalisierten feministischen Bewegung und der sexuellen Revolution im Jahre 1968 initiiert wurde. Gender fördert Prinzipien, die ganz im Gegensatz zu der Realität und dem traditionellen Verständnis der menschlichen Natur stehen. Es wird behauptet, dass das biologische Geschlecht einen rein kulturellen Charakter hat, dass man es im Laufe der Zeit wählen könne, und die traditionelle Familie veraltet und eine soziale Belastung sei. Gemäß Gender ist Homosexualität angeboren und Homosexuelle und Lesben haben ein Recht auf Partnerschaften, die die Basis für eine neue Art von Familie sind, ein Recht auf Adoption und darauf, Kinder zu erziehen. Die Anhänger dieser Ideologie argumentieren, dass jede Person sogenannte reproduktive Rechte hat, einschließlich des Rechts, sein Geschlecht zu ändern, ein Recht auf In-Vitro-Fertilisation, auf  Empfängnisverhütung und sogar auf Abtreibung.

Gender in seiner radikalsten Form behandelt das biologische Geschlecht als eine Art von Gewalt gegen die menschliche Natur. Demnach ist der „ein Mensch in sein Geschlecht verwickelt“, aus dem er sich befreien muss. Indem er das biologischen Geschlecht negiert, erlangt der Mensch „wahre, uneingeschränkte Freiheit“ und kann das sogenannte kulturelle Geschlecht wählen, das sich nur in äußerem Verhalten offenbart. Der Mensch hat außerdem ein Recht auf spontane Veränderung seiner Entscheidung, unter fünf Geschlechtern zu wählen, zu denen gehören: Homosexuelle, Lesben, Bisexuelle, Transsexuelle und Heterosexuelle.

Die Gefahr der Gender-Ideologie besteht im Wesentlichen in ihrer zutiefst zerstörerischen Natur sowohl hinsichtlich der Person als auch den zwischenmenschlichen Beziehungen, und damit dem gesamten gesellschaftliche Leben. Der Mensch ohne feste Geschlechtsidentität verliert den Sinn seiner Existenz, ist nicht in der Lage, die ihm gestellten Aufgaben zu erkennen und zu erfüllen, die in seiner persönlichen Entwicklung auf ihn zukommen, sei es in Familie oder im sozialen Leben, auch was die Fortpflanzung angeht.

2. In welchen Bereichen wird die Gender-Ideologie eingeführt ?

Die Gender-Ideologie wird in Polen in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eingeführt. Dies wird zunächst durch die Gesetzgebung getan. Dokumente werden erstellt, die scheinbar dem Schutz, der Sicherheit und dem Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger dienen, die allerdings stark destruktive Elemente enthalten. Ein Beispiel ist die Konvention des Europarates gegen Gewalt gegenüber Frauen, die sich zwar der wichtigen Frage der Gewalt gegenüber Frauen widmet, hingegen aber  „nicht- stereotype Geschlechterrollen“ fördert und in das Bildungssystem eingreift, indem sie eine Bildung aufzwingt, die für Homosexualität und Transsexualität wirbt. In dem letzten halben Jahr entstand ein Entwurf für ein sog.  „Gleichheitsgesetz“, das den Katalog der Diskriminierungsverbote erweitert, besonders im Hinblick auf die „Gender-Identität und deren Ausdruck“. Die Annahme des Entwurfs begrenzt in der Folge die Redefreiheit und die Möglichkeit, religiöse Ansichten auszudrücken. Wer es auch immer in Zukunft wagt, homosexuelle Propaganda zu kritisieren, wird strafrechtlichen Konsequenzen ausgesetzt werden. Dies ist auch eine Gefahr für das Funktionieren der katholischen Medien und impliziert gewissermaßen die Notwendigkeit der Selbstzensur.

Im April 2013 wurden Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO ) in Bezug auf die Sexualerziehung veröffentlicht, die zu einer tiefen Depravation von Kindern und Jugendlichen führt. Sie fördert unter anderem Masturbation für Vorschulkinder und die Entdeckung von Freude und Lust bei der Berührung ihrer eigenen Körper und des Körper ihrer Mitschüler. Elemente dieser sogenannten  Standards werden derzeit umgesetzt – und das muss betont werden: meist ohne Wissen und Zustimmung der Eltern – wie in dem von der Europäischen Union finanzierten Projekt „Gleichstellungskindergarten“. Die Autorinnen dieses Projekts schlagen unter anderem vor, im Rahmen eines Spieles Jungen als Mädchen und Mädchen als Jungen zu verkleiden, wobei der Rest der Kinder erraten muss, wer sie sind und erklären, warum sie das so sehen. Dieses Projekt umfasst viele andere, ähnlich umstrittene Vorschläge .

Diese Standards werden im Rahmen von Fortbildungen, Workshops für Lehrer und Erzieher, Schulprojekten, in Bildungseinrichtungen und Universitäten gefördert. An vielen Universitäten in Polen entstanden nahezu plötzlich Studiengänge zum Thema Gender (Gender Studies). Dort werden neue Anhänger dieser Ideologie ausgebildet und es wird verkündet, dass die Familie ein veraltetes Modell sei und es keine Rolle spiele, ob das Kind von Homosexuellen und Lesben erzogen wird, da es in solchen Strukturen genau so glücklich werden könne, seine Entwicklung genauso gut verlaufe, wie bei einem Kind in einer traditionellen Familie. Dabei werden Untersuchungen verschwiegen, deren Ergebnisse negative oder sogar tragische Konsequenzen im Leben der Menschen zeigen, die in dieser Art von Umgebungen aufwachsen: erhöhte Suizidalität, abnorme Identitätsgefühl, Depressionen, sexueller Missbrauch oder sexuelle Belästigung.

Gender dringt auch in den Bereich der Kultur ein. Gemäß der Richtlinien der Ideologen werden – mit Hilfe der neuesten Techniken der Manipulation –  in die Inhalte von Filmen, TV-Serien, Theaterstücken, TV-Shows und Ausstellungen, Zeichen und Bilder eingeführt, die der Veränderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Richtung Annahme der Gender-Ideologie dienen.

Auf dem Gebiet der Medizin haben wir es mit Aktivitäten zu tun, die das Recht auf Abtreibung, Empfängnisverhütung, In-Vitro-Fertilisation , chirurgische und hormonelle Geschlechtsumwandlung fördern, sowie auch die schrittweise Einführung eines „Rechts“ auf Euthanasie und Eugenik, das heißt, eine Möglichkeit der Beseitigung von Kranken, Schwachen, Behinderten, die – gemäß den Geschlecht-Ideologen – „nicht vollwertig“ sind. Daraus folgt, dass der Mensch überhaupt nicht mehr zählt, wobei die verborgenen Motive letztlich wirtschaftliche Vorteile sind.

Sehr geschickt wird die Tatsache ignoriert, dass das Ziel der Gender-Erziehung , im Grunde die Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen ist. Wird die Sexualität in einem frühen Alter geweckt, dann führt das zu Sucht in der sexuellen Sphäre und im späteren Leben zu Abhängigkeiten. Eine Kultur, die andere Person „benutzt“, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, führt zu einer Degradierung des Menschen, der Ehe, der Familie und hat soziale Folgen. Nach einer solchen Erziehung, wie sie von den Jugendsexualpädagogen durchgeführt wird, wird bereits der junge Mensch Stammkunde von Pharma-, Erotik, Porno-, Pädophilen- und Abtreibungsunternehmen. Außerdem geht die sexuelle Versklavung oft mit anderen Süchten (Alkoholismus, Drogensucht, Spielsucht) einher und ist mit Leid, das man sich selbst und andere antut (Pädophilie, Vergewaltigung, sexuelle Gewalt) verbunden. Eine solche Erziehung ist nichts anderes als die Demontage der Familie. Die depravierende, manipulative Tätigkeit der Sex-Pädagogen ist möglich, weil die Mehrheit der Eltern und Lehrer nichts von den Aktivitäten dieser Gruppen gehört oder deren Bildungsmaterialien nicht gesehen haben.

3. Was kann man gegen die Ideologie des Gender tun?

Im Hinblick auf die Gender-Ideologie ist es eine äußerst wichtige Aufgabe, die Gefahren bewusst zu machen, die sich daraus ergeben und an die unveräußerlichen Grundrechte der Familie zu erinnern, die vor 30 Jahren von dem Heiligen Stuhl in der Charta der Familienrechte festgesetzt wurden. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die der Ehe und der Familie ihren rechtmäßigen Platz wieder geben, die den Eltern ermöglichen, von ihrem Recht Gebrauch zu machen, ihre Kinder gemäß ihrer eigenen Überzeugungen und Werte zu erziehen, die den Kindern die Möglichkeit einer ganzheitlichen Entwicklung zu Hause und in der Schule bieten, und die den Vertretern der Wissenschaft erlauben, solide Untersuchungen ohne ideologische Druck durchzuführen und zu veröffentlichen.

Die Kirche hat als Wächter des Rechtes eines jeden Menschen nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, sich für die natürlichen Gesetze Gottes in der Gesellschaft einzusetzen. So kann sie also nicht schweigen, wenn  eine  Ideologie eingeführt wird, die die christliche Anthropologie zerstört und gegen zutiefst destruktive Utopien ersetzt, die nicht nur den einzelnen Menschen, sondern auch die ganze Gesellschaft zerstören. Auch die in der Politik engagierten Christen können hier nicht tatenlos zusehen .

Wir wenden uns daher mit einem dringenden Appell an die Vertreter der religiösen Bewegungen und kirchlichen Verbände, mutig Maßnahmen zu ergreifen, die dazu dienen, die Wahrheit über die Ehe und die Familie zu verbreiten. Mehr denn je ist heute eine Schulung des Erziehermilieus vonnöten. Es ist notwendig, den Eltern und Lehrern, den Personen, die für die Form des polnischen Schulsystems verantwortlich sind, bewusst zu machen, was für eine große Bedrohung mit der Gender-Ideologie einher geht. Man muss das um so mehr tun, da den Eltern oft nicht gesagt wird, dass diese Ideologie in eine bestimmte Bildungseinrichtung eingeführt wird, wobei die mit ihr verbundenen Inhalte schöngeredet und als harmlose und interessante Methoden und Formen, wie etwa Spiele, dargestellt werden.

Wir appellieren auch an die Institutionen, die für die polnischen Bildung zuständig sind, dass sie dem Druck der wenigen, wenn auch sehr einflussreichen Kreise nicht nachgeben, die über nicht unerhebliche finanzielle Mittel verfügen, und die im Namen einer modernen Bildung an Kindern und Jugendlichen herumexperimentieren. Wir fordern die Bildungsinstitutionen auf, die integralen Sicht des Menschen zu fördern.

Alle Gläubigen bitte wir um inbrünstiges Gebet für Ehepaare, Familien und den von ihnen erzogenen Kinder. Bitten wir den Heiligen Geist, dass er uns unaufhörlich Licht sendet, um die Gefahren und Bedrohungen zu erkennen, vor denen die Familie heutzutage steht. Beten wir auch für den Mut, Menschen des Glaubens und mutige Verteidiger der Wahrheit zu sein. Vorbild und geistige Hilfe bei diesen Bemühungen sei uns die Heiligen Familie von Nazaret, in der der Sohn Gottes – Jesus Christus aufgewachsen ist.

In diesem Sinne erteilen wir allen den pastoralen Segen.

Die Hirten der katholischen Kirche in Polen





Warum unsere Zivilisation vor dem Zusammenbruch steht.

26 12 2013

Wohin steuert unsere Gesellschaft? 10 Professoren meinen: Uns droht ein Höllensturz, wenn wir nicht zur Umkehr finden. Zugleich begründen sie, warum sie dennoch Hoffnung haben. Das von Hans-Joachim Hahn (vom christlichen Professorenforum  – http://www.professorenforum.de) und Lutz Simon herausgegebene Buch „Höllensturz und Hoffnung. Warum unsere Zivilisation zusammenbricht und wie sie sich erneuern kann“ ist im Buchhandel erhältlich.

Auszüge davon hat idea (www.idea.de) zur Diskussion gestellt. Gerne möchte ich diese mit Ihnen teilen: https://www.dropbox.com/s/25i05uh8lmx8g73/H%C3%B6llensturz%20und%20Hoffnung.pdf

Ein Buch, das gelesen werden muss und eigentlich alle unsere Politiker – Regierung und Abgeordnete – in die Hand bekommen sollten. Ist da wer, der eine Sammelaktion in Gang setzen kann, um das zu ermöglichen?

(Quelle: aus IDEA Deutschland)





Europa und die Gerechtigkeit

20 11 2012

Europa und seine Wohlfahrtstaaten haben den Gerechtigkeitsbegriff von der Wiege bis zur Bahre pervertiert – und ist Ursache für die massive Zunahme von Ungerechtigkeiten.

  • Gerecht ist es, unerwünschte Kinder mit von der Allgemeinheit finanzierten medizinischen Instrumenten zu zerstückeln und in den Müll bzw. der Kosmetikindustrie abzuliefern. Nicht jedes Kind hat – gerechter Weise – Lebensrecht.
  • Gerecht ist es, Mütter zum Abgeben ihrer Kinder in Massenkinderhaltungsstätten zu zwingen. Müttern werden massive Hindernisse in den Weg gelegt, das Recht auf ihre Kinder zu leben.
  • Gerecht ist es, Kinder so früh wie möglich das Recht zu nehmen, Liebe, Zeit und Erziehung der Eltern genießen zu dürfen.
  • Gerecht ist es, für diese Tatbestände die Allgemeinheit zahlen zu lassen: ca. EUR 1.500 / Monat / Kind kosten die Massenkinder-Betreuung, bezahlt von der Allgemeinheit. EUR 0,- erhalten Eltern, welche die Persönlichkeit stabilisierende Liebes- und Erziehungsaufgabe erfüllen.
  • Gerecht ist es, Kinder in Einheitsschulen zu geben und ihnen eine möglichst einheitliche, nicht der Intelligenz, dem sozialen Status und dem Elternhaus entsprechende Ausbildung zu gewährleisten, um die Nivellierung und Gleichmacherei zu fördern und Gaben verrotten und verkommen zu lassen.
  • Gerecht ist es, wenn junge Menschen alle Kraft dafür aufwenden, einen Studienplatz zu erhalten, dann aber – trotz bestandener Prüfungen – weniger Qualifizierten die Plätze überlassen zu müssen, weil sie einen Penis haben und die Bevorzugten eine Vagina.
  • Gerecht ist es, wenn es Einzelne an die Fleiß- und Leistungsspitze schaffen, ihnen ihr erworbenes, hart mit Schweiß und Verzicht erarbeitetes Einkommen abzuschöpfen und an weniger oder nicht Leistungsbereite zu verteilen.
  • Gerecht ist es, wenn Einkommen und Volksvermögen überhaupt nicht mehr erarbeitet, sondern EU-weit verteilt wird, um jene zu bevorzugen, welche verschuldet oder unverschuldet nichts erarbeiten.
  • Gerecht ist es, sich für das Land Spitzenkräfte zu wünschen, sie dann jedoch medial und öffentlich zu mobben für allfällig erwirtschaftete hohe Einkommen.
  • Gerecht ist es, dass Familien mit (früher oder später) steuerzahlenden Kindern niedrigere Ansprüche auf Pension (Rente) und Sozialleistungen haben als egomanische oder auch  schicksalshaft kinderlose Menschen oder Hedonisten, trotz des Systems des „Generationenvertrages“.
  • Gerecht ist es, Pflege- und Sozialkosten bei Kindern zu regressieren, wenn man welche hat, diese Kinder aber durch hohe Steuern die Gesamtkosten der Pflege- und Sozialleistungen auch der Kinderlosen bezahlen zu lassen.
  • Gerecht ist es, wenn Staatsmänner betrügen und belügen und ihr Land in den Bankrott führen, die ehrlichen, anständigen und leistungswilligen Europäer dafür zahlen zu lassen.
  • Gerecht ist es auch, Ländern mit niedrigen Leistungsdaten dieselbe Währung zu gewähren, wie Ländern mit mehr Intelligenz, Fleiß und Leistungsbereitschaft.
  • Gerecht ist es, wenn Vermögen nicht mehr erarbeitet, sondern verteilt wird.
  • Gerecht ist es, zu erwarten, dass es zwischen Nichtleistenden und Leistenden nur geringe Einkommens- und Vermögensunterschiede geben dürfe.
  • Gerecht ist es, politische und wirtschaftliche Aufgaben nicht mehr aufgrund von Leistung, Beziehung und Wissen zu vergeben, sondern aufgrund einer Vagina.
  • Gerecht ist es, Moslems aufgrund ihrer Kultur im Strafrecht Christen wesentlich zu bevorzugen, wie das tagtäglich in ganz Europa stattfindet.
  • Gerecht ist es, Christenverfolgung gut zu heißen und Kritik am Islam als Hetze zu verbieten.
  • Gerecht ist es, wenn Menschen nicht mehr ihrer geschlechtlichen Identität entsprechend leben sollen und dürfen und Mann und Frau gleichgemacht und Familien zerstört werden sollen.
  • Gerecht ist es, dass fleißige Menschen ihr Leben lang vom Staat verfolgt und abgeschöpft werden, nicht Arbeitswilligen und Sozialhilfeempfänger jedoch hinten und vorne alles hineingeschoben werden soll.

Die Gerechtigkeit Europas ist unendlich.

Sie ist die Perversion des Lebens und der Wirklichkeit.








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