Teutsche Gründlichkeit

27 07 2013

Hat sich Deutschland einmal einer Ideologie verschrieben, dann gibt es nur einen Weg zurück: über den Zusammenbruch.

Schon in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts haben Deutsche begonnen, sich einen Feind des Wohlstands und der Sicherheit auszumalen: es waren die Juden, welche man bis zu ihrer endgültigen Vernichtung bekämpfen sollte – nebst anderen minderwertigen Rassen und beeinträchtigten Menschen.

Es wurde ein Prozess der langjährigen Meinungsbildung in Gang gesetzt, gesteuert und betrieben von einer kleinen Elite. Die Medien sprangen auf, und mit der Zeit gab es faktisch eine Einheitsfront gegen die Juden. Kaum jemand aus anderen Parteien oder Gesellschaftsbereichen wagte sich dagegen zu stellen. Sogar die Evangelische Kirche säuberte sich von jüdischen Mitchristen aus ihren Reihen (dieser Zustand hat sich übrigens bis heute gehalten – Juden christlichen Glaubens werden vom Evangelischen Kirchentag bis zum heutigen Tag ausgesperrt und werden wegen ihrer Rasse und ihres Glaubens geächtet, mitsamt antisemitischer Israelkritik).

Nach dem Krieg wollte man den Sozialismus bauen. Freiheit und Marktwirtschaft wurden die erklärten Feinde. Mit brutalster Konsequenz verfolgte man alle Andersdenkenden, schuf einen – den technischen Gegebenheiten entsprechenden – Total-Überwachungsstaat, ermordete Flüchtende. Wer den Sozalismus nicht überzeugend vertrat, dessen Kinder wurden vom Studium ausgeschlossen (wie z.B. Gaucks Kinder – Merkel durfte natürlich studieren, nachdem ihr Vater kirchlich-pastoraler Sozialismusbauer war.) Mauer und Stacheldraht war hochgezogen, Reisefreiheit ein Fremdwort. Unsägliches Leid die Folge. Menschen wurden als Industrie- und Arbeitsvieh missbraucht, Kinder abgetrieben oder in die sozialistische Zwangssozialisation abgeschoben. Bundesdeutsche Linke förderten das DDR-Programm durch Einschleusung von DDR-Spionen in die eigenen Reihen, durch Solidarisierung mit RAF-Terroristen, durch Hofierung von arabischen und palästinensischen Gewalttätern. Auch der Antisemitismus hatte hierin sein neues Nest gefunden und sich bis heute gehalten. Kennzeichnend in der DDR: eine sogenannte „Einheitsfront“ aller Parteien. Selbst nach dem 9. November 1989 schwafelten auch „CDU“-Politiker vom ‚freundlichen‘ Sozialismus.

Wohl war es für mich in den 80-er und 90-er Jahren unvorstellbar, dass sich Sozialismus auch demokratisch in der Weise verbreiten und manifestieren kann. Mit Zuckerbrot und Peitsche ist jedoch auch dies möglich.

Heute kann man auch von einer Sozialistischen Einheitsfront in Deutschland sprechen. Praktisch alle gesellschaftspolitischen Ziele der DDR werden mit Merkel als dem Trojanischen Pferd der DDR in Neudeutschland verwirklicht. Und das gründlich.

Der Internationalismus marxistisch-leninistischen Ursprungs feiert fröhliche Urständ. Kein Wort mehr vom in den UNO-Satzungen beschriebenen Ideal des Selbstbestimmungsrechtes der Völker. Teutschland befürwortet die Unterwerfung unter einen dem Sowjetmechanismus ähnelnden EU-Bürokratismus inklusiver massiver Einschränkungen der freien Meinungs-, Gesinnungs- und Gesellschaftsbildung in allen europäischen Ländern.

Die Staats- und Planwirtschaft mit den massiven Kollateralschäden wird zur einzigen Wahrheit gemacht. Ich kann mich an eine kommunistische Traktorenfabrik in den 80-er Jahren in Rumänien erinnern. Man erfüllte das Planziel – 1000 Traktoren pro Jahr. Diese Traktoren standen auf einer Halde, hatten sie ja entweder keine Batterie oder kein Lenkrad. Das Planziel war aber erfüllt. So ist es heute z.B. mit den küstennahen Windrädern. Sie stehen, nur an das Stromnetz sind sie leider nicht angeschlossen. Planziel erfüllt. Worin unterscheidet sich das von kommunistischer Wirtschaft? In gar nichts. Oder denken Sie an die Milliarden, mit welchen Solarhersteller gefördert wurden. Heute sind sie insolvent und haben längst zugesperrt. Die (nicht geförderten) Zulieferanten und zigtausende Arbeitskräfte schauen durch die Finger, die Steuerzahler sowieso. Auch das EURO-Debakel ist das Ergebnis plan- und staatwirtschaftspolitischen Irrsinns, der Ausschaltung gesunder Marktmechanismen. Die Folgen kennen wir.

Die in der Nazizeit entwickelte Ermordung von Menschen aus eugenischen Gründen hat auch Teutschland zur Perfektion gebracht und verfeinert. Wir sehen heute keine Konzentrationslager mehr, keine Öfen. Die Arbeit wird klinisch ’sauber‘ von Ärzten und Scharlatenen in weißen Mänteln erledigt. Es bedarf keiner Gestapo mehr, man hat die Frauen dazu gebracht, selbst freiwillig oder unter dem Zwang des Ehemannes, Partners, der Familie hinzugehen zur Verrichtung des Todesaktes. Mit feiner Klinge, glatter Zange und grauslicher Saugpumpe wird an der Zerstörung sozial und ideologisch unerwünschten Lebens gearbeitet, den Kollateralschaden der schwer verletzten Mutterseele mitsamt ihren beziehungszerstörenden Nebenwirkungen nimmt man locker in Kauf. Das zahlt die Allgemeinheit, die ‚Gesundheits‘-kassen.

Für mich ist der 1. August 2013 ein neuer Höhepunkt der teutschen Gesinnungsmanipulation an der Bevölkerung.

Heute sind die Kinder die manifestierten Feinde des Wohlstandes und der sozialen Sicherheit, welchen man an die Pelle rücken muss.

Jedes Kind ab dem vollendeten 1. Lebensjahr hat ab 1. August einen Rechtsanspruch auf nichtelterliche Betreuung in staatlichen Betreuungseinrichtungen. Welch ein Hohn, welch eine Verachtung des kindlichen Gemüts, dies als einen Rechtsanspruch des Kindes zu bezeichnen. Welches Kind würde jemals die Trennung von der Mutter als Recht einklagen? Durch gesellschaftliche Zwänge verdammt man Mütter dazu, ihre Kinder nicht mehr lieben und erziehen zu können, da geht es gar nicht um ein Recht. Recht wäre es, den Luxus in Anspruch nehmen zu können, unverwiederbringliche Zeit für die Kinder zu haben. Allein die Bezeichnung „Rechtsanspruch“ offenbart die brutale, menschenfeindliche Gesinnung dieses Wirklichkeit gewordenen Vorhabens.  Wer kennt nicht die weinenden zurückgelassenen Kinder? Wer weiß nicht um die vielen stillen Leidenden, welche nicht einmal die Zuwendung der Kita-Betreuerin bekommen, weil sie stumm zugrunde gehen? Dieser „Rechtsanspruch“ ist ein weiterer Schritt in Merkels (gut vernebelten) Langzeitplan zum Siegeszug einer sozialistisch-nihilistischen Einheitsgesellschaft. Die meisten Kommunen Deutschlands haben in den letzten Jahren vorsorglich jegliche Weitergabe christlicher oder biblischer Inhalte in Staatseinrichtungen verboten, so wie es naturgemäß auch in der DDR war. Der Weg zur psychischen und physisch-synapsischen Zerstörung des Kindes ist frei.

Damit kann ein wichtiger, weiterer Schritt in Richtung einer neuen Gesinnungs-Diktatur abgehakt werden. Ab dem 2. Lebensjahr kann jedes gefangene Kind mit staatlich-ideologischer Gesinnung gefüttert und manipuliert werden. Mit EU-Propaganda und asozialer Gutmenschlichkeit werden die Hirne abgefüllt. Die seelische Leere der Kinder durch Liebes- und Elternentzug wird Teutschland nützen, die Erlösung durch den neuen teutschen Sozialismus vorzugaukeln.

Ein interessantes Merkmal in der Entwicklung der teutschen Diktaturen ist die Bildung von Einheitsströmungen über alle Parteien hinweg. Keine Partei würde sich trauen, in irgendeiner Weise gegen die ideologisch begründeten Schritte der teutschen Regierung aufzustehen. Das war im Hitlerreich so, das war in der DDR so, und das wird auch in der Zukunft so sein. Ideologie siegt über Medien, Medien besiegen das Volk, Parteien ergeben sich dem Medienvolk und degradieren sich zu Vollziehern der Verschwörungen kleiner ideologischer Exklusivzirkel.

Und was macht die Evangelische Kirche Deutschlands?

Schnell wurde nach dem 2. Weltkrieg aus der Nationalsozialistischen Reichskirche der marxistische Bund der Evangelischen Kirche der DDR bzw. der dieser DDR-Kirche ideologisch nahestehenden EKD im Westen. Auch nach dem Ende des Kommunismus sitzt die EKD im Zug des Zeitgeistes und begrüßt die eugenische und soziale Indikation, die Zerstörung von Familien und die Errichtung eines neomarxistischen Staates in Deutschland. Das neue EKD-Familienpapier zeugt (auch) davon. Natürlich begrüßt man auch die Abschiebung von Kindern, ist das ja ein wesentlicher Teil der Zerstörung der  christlichen Familien.

Ich habe wenig Optimismus, dass sich diese Zustände demokratisch ändern werden. Die Menschen mit ihren dicken Bäuchen und materialistischen Gesinnung haben nichts Anderes im Sinn, als ihre Egomanie zur Spitze zu treiben. Dafür prostituieren sie sich für jeden Staat, der ihnen die Befriedigung ihrer niederen Bedürfnisse verspricht. Das ist wohl keine nette Ansage, das Wahlergebnis im September wird es aber zeigen.

P.S.: Mir ist natürlich klar, dass auch andere Länder in Europa diese Entwicklng nehmen. Dennoch sollte die Geschichte nicht unbeachtet bleiben: auch in Zukunft wird Deutschland das ideologische Leittier Europas bleiben. Derartige gesetzliche Maßnahmen sind wesentliche Wendepunkte und werden nicht ohne Folgen auch in anderen Ländern bleiben. Wann wird der linke Europäische Menschengerichtshof ein Land verurteilen, weil seine Kinder nicht in Staatbetreuung sind?





Europa und die Gerechtigkeit

20 11 2012

Europa und seine Wohlfahrtstaaten haben den Gerechtigkeitsbegriff von der Wiege bis zur Bahre pervertiert – und ist Ursache für die massive Zunahme von Ungerechtigkeiten.

  • Gerecht ist es, unerwünschte Kinder mit von der Allgemeinheit finanzierten medizinischen Instrumenten zu zerstückeln und in den Müll bzw. der Kosmetikindustrie abzuliefern. Nicht jedes Kind hat – gerechter Weise – Lebensrecht.
  • Gerecht ist es, Mütter zum Abgeben ihrer Kinder in Massenkinderhaltungsstätten zu zwingen. Müttern werden massive Hindernisse in den Weg gelegt, das Recht auf ihre Kinder zu leben.
  • Gerecht ist es, Kinder so früh wie möglich das Recht zu nehmen, Liebe, Zeit und Erziehung der Eltern genießen zu dürfen.
  • Gerecht ist es, für diese Tatbestände die Allgemeinheit zahlen zu lassen: ca. EUR 1.500 / Monat / Kind kosten die Massenkinder-Betreuung, bezahlt von der Allgemeinheit. EUR 0,- erhalten Eltern, welche die Persönlichkeit stabilisierende Liebes- und Erziehungsaufgabe erfüllen.
  • Gerecht ist es, Kinder in Einheitsschulen zu geben und ihnen eine möglichst einheitliche, nicht der Intelligenz, dem sozialen Status und dem Elternhaus entsprechende Ausbildung zu gewährleisten, um die Nivellierung und Gleichmacherei zu fördern und Gaben verrotten und verkommen zu lassen.
  • Gerecht ist es, wenn junge Menschen alle Kraft dafür aufwenden, einen Studienplatz zu erhalten, dann aber – trotz bestandener Prüfungen – weniger Qualifizierten die Plätze überlassen zu müssen, weil sie einen Penis haben und die Bevorzugten eine Vagina.
  • Gerecht ist es, wenn es Einzelne an die Fleiß- und Leistungsspitze schaffen, ihnen ihr erworbenes, hart mit Schweiß und Verzicht erarbeitetes Einkommen abzuschöpfen und an weniger oder nicht Leistungsbereite zu verteilen.
  • Gerecht ist es, wenn Einkommen und Volksvermögen überhaupt nicht mehr erarbeitet, sondern EU-weit verteilt wird, um jene zu bevorzugen, welche verschuldet oder unverschuldet nichts erarbeiten.
  • Gerecht ist es, sich für das Land Spitzenkräfte zu wünschen, sie dann jedoch medial und öffentlich zu mobben für allfällig erwirtschaftete hohe Einkommen.
  • Gerecht ist es, dass Familien mit (früher oder später) steuerzahlenden Kindern niedrigere Ansprüche auf Pension (Rente) und Sozialleistungen haben als egomanische oder auch  schicksalshaft kinderlose Menschen oder Hedonisten, trotz des Systems des „Generationenvertrages“.
  • Gerecht ist es, Pflege- und Sozialkosten bei Kindern zu regressieren, wenn man welche hat, diese Kinder aber durch hohe Steuern die Gesamtkosten der Pflege- und Sozialleistungen auch der Kinderlosen bezahlen zu lassen.
  • Gerecht ist es, wenn Staatsmänner betrügen und belügen und ihr Land in den Bankrott führen, die ehrlichen, anständigen und leistungswilligen Europäer dafür zahlen zu lassen.
  • Gerecht ist es auch, Ländern mit niedrigen Leistungsdaten dieselbe Währung zu gewähren, wie Ländern mit mehr Intelligenz, Fleiß und Leistungsbereitschaft.
  • Gerecht ist es, wenn Vermögen nicht mehr erarbeitet, sondern verteilt wird.
  • Gerecht ist es, zu erwarten, dass es zwischen Nichtleistenden und Leistenden nur geringe Einkommens- und Vermögensunterschiede geben dürfe.
  • Gerecht ist es, politische und wirtschaftliche Aufgaben nicht mehr aufgrund von Leistung, Beziehung und Wissen zu vergeben, sondern aufgrund einer Vagina.
  • Gerecht ist es, Moslems aufgrund ihrer Kultur im Strafrecht Christen wesentlich zu bevorzugen, wie das tagtäglich in ganz Europa stattfindet.
  • Gerecht ist es, Christenverfolgung gut zu heißen und Kritik am Islam als Hetze zu verbieten.
  • Gerecht ist es, wenn Menschen nicht mehr ihrer geschlechtlichen Identität entsprechend leben sollen und dürfen und Mann und Frau gleichgemacht und Familien zerstört werden sollen.
  • Gerecht ist es, dass fleißige Menschen ihr Leben lang vom Staat verfolgt und abgeschöpft werden, nicht Arbeitswilligen und Sozialhilfeempfänger jedoch hinten und vorne alles hineingeschoben werden soll.

Die Gerechtigkeit Europas ist unendlich.

Sie ist die Perversion des Lebens und der Wirklichkeit.








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