Ostern 2014 – der Megabetrug mancher Kirchenleute

20 04 2014

Ein (österreichischer) evangelischer Bischof, der im Radio verkündet, verfolgte Christen aus sollte man in ihrer Rettung nicht bevorzugen, sondern sie wohl lieber verrecken lassen, hat den Geist Jesu nicht.

Ein Papst, der Ablässe von Sünden verspricht für irgendwelche Anwesenheiten oder Teilnahmen, ist vom Wort Gottes so weit weg wie die Sonne von der Erde und hat nicht verstanden, dass Jesus allein für unsere Sünden gestorben ist und nur der persönliche Glaube an Ihn selbst retten kann.

Ein (deutscher) Bischof, der in seiner Osteransprache nichts Besseres zu verkünden hat, als eine vollkommen verzerrte Sicht von Frieden und Gerechtigkeit, und diese verkündet wie anno Honecker oder Stalin, hat Jesus missverstanden wie jene  Menschen vor 2000 Jahren, die Ihn zuerst mit Palmen empfangen und Ihn dann mit „kreuzige ihn“ dem Tod ausgeliefert haben.

Eine Ex-Bischöfin, welche Irrlehren verkündigt, nicht einmal an unserem aller Glaubensbekenntnis uneingeschränkte Zustimmung geben kann, gleichzeitig aber pseudochristliche Meldungen von sich gibt, ist ein Hohn für das Lutherjahr 2017, für welches sie als Leiterin beauftragt ist.

Ein evangelischer Vizepräses in Deutschland, welcher, anstatt die Botschaft Jesu, das Evangelium zu verkündigen, für die Einführung staatlicher, heidnischer (muslimischer) Feiertage eintritt für jene unserer Mitbewohner, welche unsere Mitgeschwister in ihren Herrschaftsländern abschlachten, ist nicht besser als die Baalspriester im Alten Testament der Bibel.

Noch ist Zeit für Umkehr. Diese Zeit ist aber kurz.

Lasst Euch nicht verblenden. Lest einfach in der Bibel nach, was Jesu Botschaft und der Glaube an Ihn ausmacht. Lasst Euch nicht verführen von den Irrlehrern, die die Menschen verführen!





Freikirchen in Österreich als Kirche anerkannt

28 08 2013

BGBL Freikirchen

Am Montag, 26.8.2013 wurde im Bundesgesetzblatt Nr. II/250/2013 die Anerkennung der „Freikirchen in Österreich“ bekanntgegeben. Somit hat ein Zusammenschluss von Freikirchen nach jahrzehntelangem Bemühen die Anerkennung als Kirche geschafft, die in Österreich besonders schwer zu erreichen ist.

Da in der Vergangenheit die Freikirchen und freien Christengemeinden keinen Zugang zur Anerkennung als Kirche hatten, haben sie den Verein als Organisationsform verwendet. Da der Staat bessere Kontrolle und Übersicht über die religiösen Vereine erhalten wollte, wurde 1997 die Sonderform der religiösen Bekenntnisgemeinschaft eingeführt.  Diese Rechtsform hatte allerdings Auflagen hinsichtlich der Mitgliederanzahl, die von den kleinen, oft nur ca. aus 20 – 200 Personen bestehenden Gemeinden, nicht erfüllt werden konnten. Daher begannen sich die christlichen Gemeinden, die ja alle den gleichen Glaubensgrundsatz der Bibel, eine etwas unterschiedliche Theologie und unterschiedliche Schwerpunkte haben, in übergeordneten Organisationen zusammenzuschließen, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben.

Edi Griesfelder

Edi Griesfelder

Als Visionär und ausdauernder Verfechter der Zusammenarbeit der christlichen Gemeinden und Kirchen in Österreich kann Edi Griesfelder als treibende Kraft der Anerkennung genannt werden. Er war und ist eine der zentralen integrativen Persönlichkeiten der Freikirchen in Österreich. Als damaliger Vorstand der Pfingstgemeinden öffnete er diese für kleinere Gemeinden und nahm einige davon in die umbenannte Bekenntnisgemeinschaft „Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde“ auf. Parallel wurde unter seiner Mitarbeit auch der „Weg der Versöhnung“ mit den Freikirchen und den bestehenden anerkannten Kirchen ins Leben gerufen. Bei den evangelikalen Freikirchen etablierte sich 1992 ein Zusammenschluß unter den Namen „BEG – Bund evangelikaler Gemeinden in Österreich“.

Mit dem 1997 beschlossenen Bekenntnisgemeinschaftengesetz wurden zusätzliche Anerkennungsvoraussetzungen für Kirchen festgelegt, unter anderem muss eine Religionsgemeinschaft vor der Anerkennung „mindestens 10 Jahre als religiöse Bekenntnisgemeinschaft“ bestehen. Keine bestehende Bekenntnisgemeinschaft hätte allerdings die restlichen Voraussetzungen, im Besonderen die Mitgliederanzahl, erreichen können.

Nachdem sich die freichristlichen Gemeinden aber bereits in den letzten Jahren sehr um Verständigung und Dialog untereinander bemüht haben, teilweise gemeinsame Veranstaltungen mit den Kirchen wie z.B. „Kirche am Ball“ anlässlich der Fußball EM durchgeführt hatten, gab es eine sehr gute Gesprächsbasis untereinander. Das führte schließlich dazu, dass die „Freikirchen in Österreich“ als gemeinsame Plattform von 5 Freikirchen entstand. Es sind dies die Mennonitische Freikirche, der Bund der Baptistengemeinden, der Bund evangelikaler Gemeinden, die Freie Christengemeinde-Pfingstgemeinde und die Elaia-Christengemeinden. Gemeinsam wurde der Antrag zur Anerkennung als Kirche eingebracht und schließlich letzte Woche von der zuständigen Ministerin Dr. Claudia Schmied unterzeichnet.

Ein jahrzehntelanger, schwerer Weg hat schließlich zu einem weltweit einmaligen und beispielweisenden Ergebnis geführt. Die herbeigeführte Einheit, die nicht Gleichmacherei bedeutet, sondern eine Einheit in Vielfalt darstellt, ist eine große Hoffnung für das Christentum, nicht nur in Österreich.

Damit wird auch das hohepriesterliche Gebet Jesu erfüllt, das er in der Nacht vor seiner Gefangennahme am Ölberg betete:

Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 

Johannes 17, 20-21

Weiter Informationen:

Wikipedia

ORF

Grußworte von Kardinal Schönborn

Webseite der „Freikirchen in Österreich“





„Zeichen der Endzeit“ im Westen

25 07 2013

Aus: IDEA – http://www.idea.de

„Zeichen der Endzeit“ im Westen

Patriarch Kyrill I. Foto: Serge Serebro, Vitebsk Popular News

Moskau (idea) – Die Russisch-Orthodoxe Kirche sieht Zeichen der Endzeit in einigen Ländern und Kirchen des Westens. Zu den Anzeichen zählten eine als Demokratisierung getarnte Säkularisierung, der Niedergang moralischer Autoritäten und der Weg in den Überwachungsstaat. Auch die Legalisierung der „Homo-Ehe“ und die „Trauung“ gleichgeschlechtlicher Partner in evangelischen Kirchen seien „apokalyptische Symptome“, erklärten hohe Kirchenrepräsentanten. Nach Ansicht von Patriarch Kyrill I. begibt sich ein Volk mit der Anerkennung homosexueller „Ehen“ auf „den Weg der Selbstzerstörung“. Homosexualität sei „Sünde“, und seine Kirche werde alles tun, dass sie in Russland niemals durch staatliche Gesetze sanktioniert werde, sagte er am 21. Juli nach einer Predigt in der Kasaner Kathedrale in Moskau. Das russische Parlament hatte vor kurzem die Verbreitung homosexueller Schriften an Kinder und die Adoption von Kindern durch Schwule oder Lesben verboten. Von den 143 Millionen Bürgern Russlands sind streng genommen 35 Millionen orthodoxe Kirchenmitglieder; gleichwohl bezeichnen sich rund 100 Millionen Einwohner als orthodox, weil sie die Volkszugehörigkeit mit der Konfession gleichsetzen. Ferner leben in Russland etwa 500.000 Katholiken, 250.000 Lutheraner, 150.000 Baptisten, 150.000 Charismatiker, 120.000 Pfingstler und 70.000 Adventisten.

Staat setzt sich über Volksmeinung hinweg

Der Außenamtsleiter des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion, sieht westliche Staaten auf dem Weg in eine politische „Diktatur“, die sich über die Volksmeinung hinwegsetze. Als ein Beispiel führt er in der Zeitschrift Pravoslavnaya Beseda (Orthodoxe Gespräche) die Legalisierung der „Homo-Ehe“ in Großbritannien und Frankreich an. Obwohl „Millionen“ aufgebrachter Bürger dagegen auf die Straße gegangen seien, habe der Staat seinen Willen durchgesetzt und die entsprechenden Gesetze verabschiedet.

Auf dem Weg in eine neue Weltherrschaft?

Zudem werde im Westen unbewusst Bestrebungen zur Einführung einer Diktatur Vorschub geleistet, die völlige Kontrolle über jedermann ausüben wolle. Aus Gründen der Sicherheit seien bereits Pässe mit elektronischen Fingerabdrücken eingeführt worden. Überwachungskameras stünden an fast jeder Straßenecke. Das alles könne dazu dienen, den Weg in eine neue „Weltherrschaft“ zu ebnen, heißt es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax über Hilarions Artikel.

Kontakte zu einigen evangelischen Kirchen gekappt

Ferner kündigte der Metropolit an, dass die Russisch-Orthodoxe Kirche ihre Beziehungen zu jenen lutherischen Kirchen einstellen werden, die die „Homo-Ehe“ eingeführt haben. Dazu zählt beispielsweise die schwedische Volkskirche. Zu solchen Kirchen wolle die russisch-orthodoxe keine Kontakte. Schwule oder lesbische Partner dürften nicht die gleichen Rechte erhalten wie Ehepaare. Das zerstöre die Familie. Die evangelischen Kirchen in Deutschland erwähnte Hilarion nicht, obwohl einige homosexuelle Partnerschaften segnen. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung (Darmstadt) hat nach eigenen Worten auch nichts dagegen, von einer „Trauung“ zu reden.

EKD-Familienpapier könnte Ökumene belasten

Zur ökumenischen Belastung könnte die umstrittene Orientierungshilfe der EKD zu Ehe und Familie werden. Das am 19. Juni unter der Überschrift „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ veröffentlichte Papier rückt von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab. Es vertritt ein erweitertes Familienbild, das etwa auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften einschließt. Die Orientierungshilfe ist auch innerkirchlich, besonders unter theologisch konservativen Protestanten, sowie in der katholischen Kirche und der säkularen Presse auf meist heftige Kritik gestoßen, während es von der Mehrheit der evangelischen Kirchenleiter verteidigt wird. Weltweit lehnt die Mehrheit der Kirchen „Homo-Ehen“ ab, etwa die orthodoxen und die römisch-katholische, aber auch die meist wachsenden theologisch konservativen evangelischen und anglikanischen Kirchen auf der südlichen Erdhalbkugel. Im Ökumenischen Rat der Kirchen (Genf) arbeiten rund 350 evangelische, orthodoxe und anglikanische Kirchen mit 560 Millionen Mitgliedern in mehr als 110 Ländern zusammen.

Anmerkung des Posters: Es ist erstaunlich, wie viele orthodoxe und katholische Kirchenvertreter klar das Wort Gottes, die Bibel vertreten. Die Protestanten, welche sich einmal „zurück zur Bibel“ an die Fahne geschrieben hatten, deren Gründer dafür verfolgt wurden, dass sie sich an der Wahrheit der Bibel orientierten, verlassen diesen Weg zeitgeistig mit großen Schritten. Der Test war der Nationalsozialismus: den hat die Evangelische Kirche NICHT BESTANDEN. Heute sind sie auch im Durchfallen. DANKE, PARTRIARCH KYRIL I.





Mehr rechtsextreme Gewalt? Logisch. Das Rezept:

23 03 2013

Man nehme christlich-bürgerliche Werte, Anstand, normales, menschliches, moralisches Empfinden, Familienstrukturen, das Recht, die Demokratie und die natürlichen Ordnungen.

Man schneide die standhaften Ränder gut weg (bitte gründlich!), und entsorge sie endgültig als Abfall.

Den dickbäuchigen, selbstgefälligen, lauwarmen, sich gerne anbiedernden zeitgeistischen Rest (z.B. CDU, Merkels, ÖVP-Politiker etc.)  belassen sie.

Dann nehme man  Grüne, Sozialisten und Sozialdemokraten, die mit ihnen in weiten Teilen kollaborierende Evangelische Kirche (insbesondere Deutschlands).

Diese beiden Massen verrühren sie gut bis zur Unkenntlichkeit. Als Ergebnis erhalten sie eine eurokratische, rechtsbrechende, undemokratische, geldkapitalistische, homosexistische, Kinder im Mutterleibsholocaust abschlachtende Neu-Braune (oder wie mischt sich rot-schwarz?) Soße.

Würzen sie die Brühe mit etwas Kommunismus, zentralistisch-eurokratischer Staatsplanwirtschaft (wahlweise aus Moskau oder Brüssel), islamistischer Moral und sogenannter sozialer Gerechtigkeit.

Schalten Sie die Medien gleich und erklären sie die unappetittliche Brühe zum Gutding. Erlauben sie keine anderen Meinungen, verunglimpfen Sie eventuell aus dem Abfall wieder erstandene Reste des Abfalls.

Der Erfolg zeigt sich dann, wenn rechtsextreme, islamofaschistische und gewaltbereite Gruppen plötzlich entdecken, dass sie die Übriggebliebenen sind, einsam, ohne Halt, ohne Werte, ohne Gemeinschaft, sich ohnmächtig wähnend, welche so manche Inhalte des Abfalls wie Wertordnung, Heimat, Patriotismus, Gemeinschaftsgefühl, Gestaltungswille und Familie missbrauchen und mit Hass, Hetze, Antisemitismus, Rassismus und Gewalt vermischen und in unseren Ländern Unsicherheit und Terror schüren.

Warum dies ein Erfolg sei? Nun ja, dies rechtfertigt die grausliche Brühe zu noch mehr Entwurzelung, Multikulti, Homosexismus, Situationsethik, Unterordnung des Rechts unter den sogenannten Sachzwang und der Kapitaldiktatur, Enteignung und Unterwerfung freiheitsliebender Menschen und Völker.

Die laut schreiende Linke und das Gutmenschentum sind der gute, geeignete Dünger für die Auferstehung des Rechtsextremismus. Je stärker die Linke, desto mehr Menschen werden gewaltbereite Rechte.

Wenn Christen, Kirchen und Bürgerliche sich vermischen lassen oder als Abfall verschwinden, werden sich junge, nach Ordnung, Werten und Stärke sehnende Menschen dem Rechtsextremismus hinwenden.Wenn Eltern ihre Kinder nach der Geburt abgeben, weg von der elterlichen Liebe, hin zu Institutionen, werden diese Kinder einmal starke Gruppen und klare Orientierung suchen, Anerkennung, Regeln, Geborgenheit. Liebe Deutsche, ist es nicht so in der ehemaligen DDR? Warum ist die NPD so  stark? Die KPD(SU) war wohl ein gutes Argument der NSDAP für ihre Existenz. Die Geschichte wiederholt sich zuspitzend.

Leute, schauen Sie in unsere Großstädte. Wenn keiner da ist, der noch Orientierung gibt, dann werden die Falschen kommen und das Vakuum füllen.

Wohin sollten die Suchenden dann sonst gehen?

 

 





Warum brauchen wir interreligiöse Feiern?

21 05 2010

Immer mehr werden christliche Gottesdienste abgeschafft und zu interreligiösen Feiern umgemodelt, insbesondere in Schulen wird dies immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Unter dem Beisein von Priestern, Pfarrern, Religionslehrern, Imams usw. wird ein religiös tituliertes Programm vollzogen.

Wenn man hinterfrägt, warum dies gewünscht sei, dann wird man viele nette Argumente vorfinden. „Wir wollen niemanden ausschliessen.“ „Wir möchten eine gemeinsame Feier.“ „Wir möchten die Gemeinsamkeiten (welche?) in den Vordergrund stellen.“ „Wir möchten die Kinder mit Migrationshintergrund einbinden.“

Naturgemäss kommt hört man von jenen, die Gott nicht kennen, auch das Argument: „Wir beten ohnehin zu demselben Gott.“

Wesentliches Merkmal dieser interreligiösen Feiern muss das konsequente Verschweigen und Verdrängen des eigenen Glaubens sein. Oft ist er ja auch nur auf dem Papier und in kulturellen Riten vorhanden, welche an Inhalt und Wertigkeit mangeln.  Es ist das Dilemma der sich aufgeklärt wähnenden Gesellschaft: wie pflege ich Beziehung in Freundschaft und Nächstenliebe? Darf ich als Christ missionarisch sagen, Jesus ist Weg, Wahrheit und Leben, niemand kommt zum Vater denn durch Ihn? Oder muss ich darauf verzichten? Muss ich meinen Glauben zu Hause lassen? Muss ich mich aus falsch verstandener Nächstenliebe der Beliebigkeit hingeben? (Um es klar zu sagen: die Bibel sagt dazu ein ganz eindeutiges Nein. Der Koran erlaubt den Schein der Beliebigkeit und der Toleranz, aber nur vorübergehend als Lüge zum Zwecke seines eigenen Machtgewinns.)

Kaum wird ein moslemischer Imam in der interreligiösen Feier die Aussagen des Koran über die „Ungläubigen“ artikulieren, er wird nicht die Geschichte der Ehebrecherin im Koran erzählen, welche nach Geburt ihres unehelich geborenen Kindes von dem vom Islam verherrlichten Mohammed eigenhändig erwürgt wird. Er wird nicht über die Massaker berichten, mit welchen sich Mohammed religiöse und politische Macht mit Blut erkämpfte und Menschen zuhauf ermordete und die Verbreitung des Glaubens mit Gewalt zum Dogma machte. Der Imam wird auch nicht über die Minderwertigkeit der Frauen sprechen, darüber, dass nur die Frau die Schuldige sein kann, wenn ein Mann sich an ihr vergeht, er wird nicht erzählen, dass moslemische Gelehrte  in Saudiarabien 15 Mädchen in einer brennenden Schule einsperrten und diese qualvoll verbrennen mussten, weil sie kein Kopftuch und keinen Schleier trugen, und so nicht ins Freie gelangen durften. Er wird auch nicht zum Jihad aufrufen. Er wird auch nicht verbreiten, dass der Islam eine Politreligion sei und eigentlich mit Demokratie und westlich verstandenen Menschenrechten wenig oder gar nichts gemein hätte. Der Imam wird auch nicht erzählen, unter welchen Bedingungen Menschen in jenen Ländern leben, die die bei uns gebauten Moscheen finanzieren, z.B. Saudiarabien, wo ein Moslem, wenn er Christ wird, mit dem Tode bestraft wird.  Er wird auch nicht sagen, dass die meisten Moslems in Europa leben, weil die moslemischen Gesellschaften (auch trotz ihres Ölreichtums ) es nicht geschafft haben, lebenswerte Gesellschaften aufzubauen und nur die Flucht blieb. Er wird daher auch nicht sagen, dass er sich eine moslemische Gesellschaft wünscht. Das würde wohl verschrecken. Er wird sich auch hüten, das islamische Glaubensbekenntnis zu rezitieren.

Unsere Pfarrer wiederum werden in der Feier mit dem Imam konsequent die Gottessohnschaft Jesu verheimlichen. Sie werden auch nicht im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes beten. Auch über die Vergebung der Sünden durch Jesu Tod und Auferstehung wird kein Wort verloren. Dass Jesus die Ehebrecherin vom Tode verschonte, wird auch er geflissentlich bei sich behalten. Er wird auch nicht darauf hinweisen, dass es Gottes Freiheit ist, welche uns in Europa bislang Meinungs- und Rede- und Gewissensfreiheit gewährleistet hat, weil viele Gebote der christlich-jüdischen Bibel in die Gesetzgebung eingeflossen sind, und es die grosse Freiheit Gottes ist, dass wir auch anderen Religionen und allen Menschen genau diese Freiheit gewähren. Er wird nicht betonen, dass bei uns Menschen nicht getötet werden, die zum Islam übertreten. Jesu Wiederkunft in Herrlichkeit wird in dieser Feier ein Tabu sein, auch die Verfolgung der Christen und das Kirchenbauverbot in den moslemischen Ländern. Da hat jegliche Solidarität mit den verfolgten Christen sein jehes Ende.

Was ist eine interreligiöse Feier? Wem wird gehuldigt? Wer ist der Gott? Ist es Allah? Ist es der Dreieinige? Ist es ein neuer Gott? Weder der Gott des Islam noch der Gott des Christentums?

Oder sind es wir Christen, die sich der drohenden Gewalt der Moslems beugen und ihnen praktisch zuvorzukommen versuchen? Ist es der Drang der Menschen, sich der Gewalt zu beugen, so wie es selbstverständlich war für alle Völker unter der Herrschaft Roms, den Kaiser anzubeten? „Wir akzeptieren Euren Gott, dafür tut ihr uns keine Gewalt an!“

Jedenfalls wird unseren Kindern von nun an in interreligiösen schulischen Feiern die FROHE BOTSCHAFT, die christliche Botschaft, JESUS, verwehrt. Unsere Kinder werden dahingehend manipuliert, dass letztendlich Jesus ohnehin nicht die Wahrheit sei (das ist ja für die Mehrheit der Menschheit auch in unseren Breiten anmassend), dass es keinen lebendigen Gott, keinen Auferstandenen gibt, es vollkommen egal sei, an wen man glaubt.  Es werden keine fröhlichen Jesus-Lieder mehr gesungen, nicht fröhlich in die Hände geklatscht um seine Auferstehung, es wird keine Oster- und Weihnachtsbotschaft geben, auch kein Glaubensbekenntnis.

In Österreich drücken sich die Kirchen um klare Aussagen. Es sei den Schulen überlassen, den Direktoren, wie sie es halten. Die Schulen generieren sich zu Entscheidungsträgern theologischer Fragen. Diese sollten dies dann mit den Religionslehrern und Imamen diskutieren. Das Interessante daran ist, dass die Mehrheit der Pflichtschuldirektoren und Religionslehrer weiblich sind, und Frauen für Imame nur den Rang haben, der ihnen im Islam zusteht. Daher findet hier ja zumeist gar kein wirkliches Gespräch mit dem Imam statt, mit Verlaub.

Gegnern der Aufgabe christlicher Botschaft zugunsten einer nicht definierten Drittreligion oder der Unterwerfung unter die Spielregeln des Islam wird oft Intoleranz, Engstirnigkeit und Abgehobenheit vorgeworfen. Es kann noch weitergehen: die „political correctness“ kann Toleranz, Respekt und die Akzeptanz gegenüber jenen, welche die biblische Botschaft Wert halten, unter Umständen verbieten. Dies geschieht nicht überall, aber immer öfter.

Wozu interreligiöse Feiern? Wem nützt es? Was will man damit erreichen?

Sollen unsere Kinder zugunsten einer „political correctness“ zu einer Beliebigkeit und Unverbindlichkeit gegenüber der christlich-biblischen Botschaft erzogen werden?

Kann man Gemeinsamkeiten, Freundschaft und Nächstenliebe nicht auch ausserhalb religiöser Feste feiern und geniessen? Muss es eine religiöse Feier sein, um Angenommensein zu demonstrieren? Ein klares Nein! Schulen können ihre Offenheit auch anders demonstrieren.

Wenn Jesus und die biblische Botschaft der Massstab unseres Handelns ist, kann eine interreligiöse Feier im Sinne des 1. Gebotes nur falsch sein. Nur wer glaubt, die Bibel sei beliebig interpretierbar, wird einem fremden Gott die Ehre erweisen und die Kinder verführen. Die Welt, die Kinder, die Gesellschaft wird den Preis dafür zu zahlen haben.





WER soll sich DA entschuldigen?

24 04 2010

von Prof.Dr. Hans Schieser
DePaul University Chicago

Da soll sich der Papst entschuldigen, ja sogar zurücktreten, weil in „Seiner“ Kirche eine Anzahl von Kindern und Jugendlichen sexuell mißbraucht wurden.

Gewiß, es ist ein Skandal, wenn auch in der Kirche so etwas vorkommt. Das kam (und kommt) jedoch in allen Kulturen vor, nur daß es bisher noch nirgends als „salonfaehig“ oder gar als „förderlich“ für die Entwicklung erachtet wurde. Das ist neu in der Geschichte, daß man jetzt sogar vom „Recht des Kindes auf sexuelle Erfahrungen“ spricht, und „Tabus“ im Bereich des Geschlechtlichen als „überholt und unhaltbar“ erklärt.

Die als Schwindel entlarvte „Forschung“ der „Anthropologin“ Margaret Mead (USA, 1901-1978) unter den Eingeborenen von Samoa („Coming of Age in Samoa“,New York: Morrow, 1928) scheint immer noch in den Köpfen der Anthropologen (und selbsternannten Pädagogen) fest zu sitzen und den Blick auf die Wirklichkeit zu vernebeln..

Mead hatte „herausgefunden“, daß die Jugendlichen auf Samoa ohne Tabus aufwachsen und ein unbeschwertes und unproblematisches Sexualleben führen. Australische Forscher haben dies schon vor über 30 Jahren als journalistisches Machwerk und grandiosen Schwindel erkannt. (siehe D. Freeman: Margaret Mead and Samoa: The Making and Unmaking of an Anthropological Myth; Cambridge, Mass: Harvard University Press, 1983; und W. Lipp, Liebe ohne Aggression: Margaret Mead’s Legende von der Friedfertigkeit der Naturvölker, Soziologische Revue 1985, Aprilheft: Seite 181f). Mead stand im Dienst von politisch-sozial(istisch)en Ideologen und fälschte „Daten“ — ein Beispiel von „akademischer Prostitution“, die bis heute in der sozialistischen Bildungspolitik vorkommt. Selbst Freud’s „Expertise“ in Sachen Sexualität hatte ihr widersprochen, wenn er fand, daß „der Verlust des Schamgefühls das erste Zeichen von Schwachsinn [ist] … und Kinder, die sexuell stimuliert werden, nicht mehr erziehungsfähig [sind].“ Er hatte in seiner Praxis erkannt, daß „die Zerstörung der Scham eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten bewirkt, eine Brutalität und Mißachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen“ (S. Freud, Gesammelte Werke, Band 7, London/Frankfurt 1940-1968; Seite 149) Auch Freud wird heute immer noch für die Begründung einer „nicht-repressiven“ Haltung zur Geschlechtlichkeit herbeigeholt. Aber seine Beobachtungen widersprechen vielfach diesem Bild! Seine Schlußfolgerungen, waren, wenn auch oft unwissenschaftlich, dennoch in mancher Hinsicht brauchbar. Als Befürworter der Päderastie kann man ihn kaum bemühen!

Von einer deutschen Ministerin kann man leider nicht erwarten, daß sie mit der anthropologischen und soziologischen Forschung vertraut ist, aber sie müßte mindestens die Wirklichkeit zur Kennntis nehmen. Seit in den Schulen die „Sexualkunde“ läuft, mehren sich die Probleme: Sexualverbrechen, Mißbrauch und Verwilderung und nicht zuletzt Geschlechtskrankheiten nehmen (immer noch!) zu. Publikationen und Forschungsdaten darüber sind in USA eher zu bekommen, als in Europa, wo man zB die Folgen der Abschaffung des „Pornoparagrafen“ (die Regierung Kohl mit CDU und FDP entschied damals, daß Deutschland einen „erheblichen Nachholbedarf an Pornografie hat“!) bis heute einfach verschweigt. Und Verschweigen wirft man jetzt der Kirche vor! Aber noch einfacher: die Zahl der bei uns bekanntgewordenen Fälle sexuellen Mißbrauchs steht in keinem Verhältnis zur Anzahl der massenhaften brutalen — aber ganz legalen und sogar vom Staat unterstützten („im allgemeinen gesellschaftlichen Interesse“, laut der früheren „Gesundheitsministerin“ Ulla Schmid) –Tötung ungeborener Kinder in Deutschland. Es dürften an die 300.000 im Jahr sein!

Die medizinischen und psychischen Folgen der Abtreibung (zB „Post Abortion Syndrom“) werden immer noch verschwiegen, und nicht einmal die demografischen Auswirkungen werden zur Kennntnis genommen. Das weiß heute jeder, aber es ist „kein Thema“ — also auch hier ein Verschweigen und Vertuschen!… Nun: WER muß sich DA entschuldigen, wenn das alles überhaupt entschuldbar ist? Wer müßte DA zurücktreten? Zuallererst diejenigen, die sich immer noch für eine Gesellschaft einsetzen, die „von allen Tabus und moralischen Regeln befreit“ das irdische Paradies genießen soll, jedoch in den Barbarismus zurückfällt!. Den Papst und die katholische Kirche kann man des Verschweigens nicht beschuldigen, eher muß man manchen Bischöfen den Vorwurf machen, die verschiedenen Warnungen der Päpste (zB die Enzykliken „Humanae Vitae, 1968; und „Evangelium Vitae“, 1995) nicht nur kritisiert, sondern gar nicht weitergegeben zu haben.








%d Bloggern gefällt das: