Neue, traurige Nachrichten von den Kopten

14 03 2010

Matrouh - Ägypten

Man könnte meinen, dass nach all der Berichterstattung und den Bemühungen der Kopten auf internationaler und EU Ebene ein Umdenken in Ägypten eingesetzt hat. Leider Nein. Ein einziger Imam der Unrecht sät reicht aus um neue Unruhen und Verfolgung der koptischen Christen in ihrem Heimatland auszulösen.

Man sollte dieses Beispiel, sowie viele andere Ereignisse die täglich auf der ganzen Welt passieren, in Erinnerung behalten wann immer ein Moslemvertreter den Islam als „Religion des Friedens“ verkaufen möchte.

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Kopten machen Lichterkette

16 02 2010

Am 18. Februar 2010 organisiert die Koptische Gemeinde in Wien eine Lichterkette für die Märtyrer von Naag Hamady.

Standort: Gegenüber des Stephansdoms – ab 10 Uhr bis 18 Uhr – mit Info-Stand und Filme.

Siehe auch den Artikel über Koptenverfolgung





Kopten demonstrieren in Wien

22 01 2010

Am Donnerstag, 21.1.10 fand eine Demonstration der Kopten in Wien statt. Die Kopten sind die christliche Minderheit in Ägypten. Mit dieser Demonstration wiesen sie auf die unhaltbaren Zustände für Christen in Ägypten hin. Vor kurzem wurden nach einer Christmette in Ägypten wahllos auf Kopten geschossen, die aus der Kirche kamen. Dabei starben 7 Kopten und 1 muslimischer Wachmann. Leider finden sehr häufig mehr oder weniger schwerwiegende Übergriffe auf die Kopten in ihrer islamisch dominierten Heimat statt.

Bei der Demonstration waren trotz eisiger Kälte von -5 Grad ca. 2000 Kopten anwesend. Auch einige Österreicher mischten sich unter die Demonstranten. Die Lautsprecherchöre und die Schilder zogen einige Passanten an. Die meisten davon waren sehr ergriffen.

Im Demonstrationszug befanden sich mehrere geistliche Würdenträger. Unter den Akteuern war auch Dr. Rudi Gehring, der Bundesparteiobmann der CPÖ zu finden. Symbolhaft wurden Särge der Verstorbenen mitgetragen. Die sehr gelungene Demonstration startete bei der Oper und bewegte sich über den Ring, Heldenplatz bis zum Haus der Europäischen Union nahe der Börse. Dort fand ein Gespräch mit Vertretern der EU statt in denen die Kopten ihre Anliegen vortragen konnten.

Weitere Fotos:

Die Videos von der Demo finden Sie hier

Weitere Informationen auf www.kopten.at

Das Beispiel der Kopten zeigt wie islamische Länder mit Christen umgehen. Früher wurden viele christliche Gebiete kriegerisch eingenommen und die Christen wurden zwangsweise islamisiert. Mit einigen Gruppen wurden, wenn sie geschlossen auftraten und Gegenleistungen geboten wurden, sogenannte Dhimmi Verträge abgeschlossen. Diese Verträge erlaubten den Christen weiterhin ihre Religion auszuüben, jedoch mußten sie erhöhte Steuern zahlen und waren nicht den Moslems gleichberechtigt, sondern Menschen zweiter Klasse. Oft reichen nichtige Anlässe, oder vorgeschobene Gründe um Christen anzugreifen oder zu töten. Meist werden solche Übergriffe nicht geahndet, sondern die Kläger werden mundtot gemacht oder selbst angeklagt. Nachlesen kann man die historische Entwicklung der Christen im Orient in dem ausgezeichneten Buch Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam: Vom Dschihad zum Schutzvertrag von der Historikerin Bat Ye’or.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Europa und der intentionalen, schleichenden Islamisierung sollten wir die Situation in Ägypten als Warnhinweis erkennen und die Kopten nach besten Kräften unterstützen.





Kopten demonstrieren für Wahrnehmung ihrer Verfolgung

15 01 2010

Kopten Demo in Rom

Wie vielfach in den Medien berichtet, wurden nach einer Weihnachtsmette in Agypten 7 Personen erschossen.

Darunter waren 6 koptische Christen und 1 muslimischer Wachmann. Aus einem vorbeifahrenden Auto wurde wahllos auf die Menschen geschossen, nachdem sie aus dem koptischen Weihnachtsgottesdienst auf die Strasse kamen.

In Ägypten kommt es regelmäßig zu Übergriffen auf die christlich koptische Bevölkerung, die derzeit noch ca. 10% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Wachsender muslimischer Fundamentalismus erschwert den Christen, die hauptsächlich in Oberägypten und in den Städten wohnen, das Leben.

Die Kopten wollen auf Ihre Verfolgung und Unterdrückung in Ägypten aufmerksam machen. Wenn nicht, wie bei diesem spektakulären Anschlag zu Weihnachten, gleich mehrere Personen sterben, dann wird die Situation der Kopten und auch weiterer verfolgter Christen von den Mainstream Medien vollkommen ignoriert.

Die Demonstration findet am Donnerstag, 21.1.10 um 13h30 vor der Staatsoper statt.








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