Spindelegger und die Königlich Abdulazizische Toleranz

5 05 2012

Spindelegger lässt mit Hilfe von österreichischen Steuergeldern ein von Saudis arrangiertes Zentrum für interreligiösen Dialog errichten und betreiben.

Auf eine Anfrage an Spindelegger, dass ich als Österreicher das Recht haben möchte, meine persönliche Bibel auf eine Geschäftsreise in das Land der königlich abdulazizischen Toleranz mitzunehmen, habe ich niemals eine Antwort bekommen.

Welchen Schluss kann man daraus ziehen? Welche Toleranz meint Spindelegger?

1.) Spindeleggers Definition von Toleranz gleicht der chinesischen, wenn sie vom „Platz des Himmlischen Friedens“ spricht.

2.) Spindeleggers Definition von Toleranz gleicht der sowjetischen, wenn sie von „Demokratie“ sprach.

3.) Spindeleggers Definition von Toleranz gleicht der nationalsozialistischen, als sie mit Stalin einen Pakt schloss.

4.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für saudische Pädophilie, 10-jährige Mädchen zwangszuverehelichen.

5.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Länder, in welchen Christen für ihren Glauben im Gefängnis landen.

6.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Religionen, welche Konvertiten mit dem Tode bestraft.

7.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Ideologien, welche Frauen wie Tiere behandeln.

8.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Fanatiker, welche den Terrorismus finanzieren und das friedliche Zusammenleben von Menschen beenden möchten.

9.) Spindelegger wünscht sich die Toleranz der Österreicher für islamischen Faschismus, für Menschenrechtsverletzungen, für Polygamie, für den Rassenhass gegen Juden und gegen Israel.

10.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für die weitere Einschränkung der Glaubens-, Gewissens- und Redefreiheit.

11.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für die Beschimpfung des Christentums und für die weltweite Christenverfolgung.

12.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für den Wunsch nach Zerstörung aller christlichen Kirchen auf der arabischen Halbinsel.

Anders kann man es nicht verstehen, dass ein Minister eines europäischen Landes ein Propagandazentrum des faschistoiden Islamismus in Wien errichten lässt, ohne das Recht für Christen einzufordern, ein christliches Glaubenszentrum in Riad bauen zu dürfen, welches auch von moslemischen Einheimischen besucht werden kann.  Königlich abdulazizische Toleranz bedeuten das strikte Verbot, eine Bibel zu besitzen – nicht einmal Ausländer dürfen ihr persönliches Exemplar in ihrem Gepäck mitnehmen. Ein Minister opfert offensichtlichen Feinden einer demokratisch-offenen Gesellschaft Steuergelder.

Wohl gibt es 3 Möglichkeiten, warum er es tut:

I.) Aus Überzeugung.

II.) Aus Dummheit.

III.) Aus Gründen, welche wir als gelernte Österreicher und aus dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Genüge wissen. Noch wissen wir ja nicht, woher Parteien ihre Spenden und Politiker ihre Inserate bezahlt bekommen.





Klare Worte zum drohenden Maulkorb

22 06 2010

Verweis auf einen Artikel von Hr. Prüller „Die Presse“, Online Ausgabe 19.06.2010

Wenn die Freiheit ganz leise Ade sagt

Diskriminierung ist schlecht, Antidiskriminierung ist gut. Aber wenn die Antidiskriminierung zur unwidersprochenen Staatsideologie der EU wird, bleibt der freie Mensch irgendwann auf der Strecke. Dass kaum einer darüber redet, beunruhigt.

Erstaunlich ist vor allem die Stille: Da wird in der EU seit dem Jahr 2008 eine Richtlinie ins Rennen geschickt, die weiter und tiefer in die Privatautonomie des einzelnen Bürgers eingreift als jemals zuvor in der Geschichte der Europäischen Union – und kaum jemand erfährt davon….

hier gehts zum ganzen, äußerst lesenswerten Artikel






Verbot der Ganzkörperverschleierung: Nicht nur menschenrechtlich notwendig!

3 05 2010

Zur Entscheidung des belgischen Parlaments

von Dennis Riehle

Belgien hat es vorgemacht – und damit viele andere Staaten der Europäischen Union bestärkt, diesem Schritt nachzueifern: Das Parlament sprach sich einstimmig für ein Verbot der Burka aus. Ganzkörperverschleierungen sollen nicht länger geduldet werden. In erster Linie wurden von den Befürwortern dieses Anliegens Argumente aus dem Bereich der Menschenrechte angesprochen. Die liberale Europapolitikern Koch-Mehrin formulierte, dass man Frauen aus ihrem „mobilen Gefängnis“ befreien müsste. Überraschenderweise sprachen sich Bürgerrechtsorganisationen gegen das Verbot aus und kritisierten die belgischen Parlamentarier scharf: Das Verbot greife in die freie Entscheidung der Frauen ein, sich mit dem religiösen Symbol zu bekennen. Religionsfreiheit und Menschenrechte standen selten so quer in der Analyse, wie es derzeit im Burka-Streit zu beobachten ist.

Bei all den Kommentaren werden jedoch zwei wesentliche Aspekte der Debatte ausgespart – einerseits, weil sie möglicherweise zu schwierig in der Erörterung sind; andererseits wahrscheinlich aber auch, weil das Bekenntnis zurück zur Wahrheit so manchem nur schwer über die Lippen kommen mag. Allzu lange schien toleriert worden zu sein, dass „religiöse Symbole“ gleichwertig behandelt wurden, obwohl sie sich in ihrer Bedeutung so eklatant widersprechen: Wer den Christen das Tragen des Kreuzes am Hals, an einer Kette oder auf einem T-Shirt erlaubt, muss auch muslimischen Frauen die Burka zugestehen – so die weitläufige und scheinbar „gerechte“ Begründung derjenigen, die das religiöse Multi-Kulti verteidigen.

Das Kreuz, welches als Symbol für eine Befreiung von Sünde, für ein Leben in Demut und Dankbarkeit sowie für das Bekenntnis zu einem Gott, der seinen Sohn in die Welt sandte, um seine Liebe zu den Menschen zu bekunden, steht, wird in dem Moment auf eine völlig falsche Wertungsebene gestellt, wenn es einer Burka gleichgesetzt sein soll. Die Ganzkörperverschleierung, die als Wiedererkennungsmerkmal bekennender muslimischer Frauen angesehen werden kann, besitzt in erster Linie keine religiöse, sondern wie im Islam häufig gewünscht, eine politische Botschaft: Die Rangfolge der Geschlechter wird mit der Burka zementiert. Damit ist weder der Gleichberechtigungsgrundsatz, noch der Wert jedes einzelnen Menschen gewahrt – allerdings scheint dies wenig verwunderlich: Solche demokratischen Errungenschaften sind in einem strikt gelebten muslimischen Glauben ohnehin verpönt. Und auch, wenn viele muslimische Frauen vor Kameras und in Interviews ihre völlige Entscheidungsfreiheit und Verbundenheit im Tragen der Burka bekunden, kann die Verschleierung nicht darüber hinweg täuschen, dass sie eine Unterordnung darstellt. Das Zeigen von Schönheit, Scham und Ehrlichkeit wird durch die Burka verhindert. Das, was einen Menschen ausmacht, die Individualität, die im Gesicht eine ganz besondere Ausprägung erfährt, wird genommen. Und auch, wenn sich niemand eine psychische Belastung zugestehen lassen will: Wer seinen Körper verhüllt, unterdrückt das eigene Selbstbewusstsein. Ein solcher Wille auf freiwilliger Basis kann mit gutem Verstand kaum nachvollzogen werden. Frauen wurde ihre Persönlichkeit nicht gegeben, um diese zu verstecken.

Politische Symbole müssen in Europa mit den Verfassungen einher gehen. Die Burka kann daher in westlichen Ländern nicht mit der Rechtfertigung verteidigt werden, die in muslimischen Ländern selbstverständlich ist. Und zu den Grundsätzen in europäischen Ländern gehört auch, als Person identifizierbar zu sein. Weder allein die menschenrechtliche, noch die religiöse Auseinandersetzung mit der Burka greifen weit genug. Schon allein bei der Überlegung, dass Frauen mit Ganzkörperverschleierung im öffentlichen Leben nicht (wieder)erkennbar sind, muss deutlich werden: Eine Burka greift auch in innenpolitische Notwendigkeiten ein, die beispielsweise zu garantieren haben, dass eine Person zuzuordnen ist. Betrug wäre durch eine Ganzkörperverschleierung kaum noch zu verhindern: Was nutzt ein Passfoto, wenn dieses nicht mit dem Menschen vergleichbar ist, der den Ausweis vorzeigt? Welche Unterschrift kann noch Gültigkeit haben, wenn sicher ist, welches Gesicht dahinter steckt? Und wozu bräuchten wir noch Kontrollinstrumente, wenn diese nur noch anhand der Farbe und des Webmusters einer Burka unterscheiden können? Die Anonymität bringt Anarchie – wenn es man es zugespitzt auf den Gipfel treibt.

Dass sich Europa überhaupt noch schwer tut, dem belgischen Beispiel zu folgen, zeigt auch die Unsicherheit darüber, worauf wir in unseren Breiten überhaupt noch Wert legen wollen: Können die Rechte der Religionen über deren Pflichten hinweg täuschen, zu einem transparenten und verantwortungsvollen Staat beizutragen? Oder dürfen sie sich herausnehmen, staatliche Kompetenzen zu beschneiden oder Gesetze und Vorgaben zu übergehen? Zugegeben, in Zeiten, in denen Kirchen sich trauen, sexuellen Missbrauch in Eigenregie aufzuklären, fällt die Beantwortung dieser Fragen schwerer…





Christenverfolgung heute

28 01 2010

von Inge M. Thürkauf

Angefangen bei den Aposteln bis in unsere Zeit zieht ein blutiger Strom von Gemarterten um Christi willen durch die Geschichte. In allen Epochen und in allen Erdteilen haben Missionare bei der Verbreitung der christlichen Botschaft ihr Leben gegeben.

Woher rührt diese Feindschaft auf eine Religion, deren Gründer als Friedensfürst auf diese Welt gekommen ist? Die Verfolgung der Christen geschieht nicht von ungefähr, sie ist eine Konsequenz der christlichen Prinzipien, die den Konflikt mit der „Welt“ unvermeidbar machen. Man kann nicht zwei Herren dienen: Gott und der Welt. Die großen Verfolgungswellen der Neuzeit: die Revolutionen in Frankreich und Rußland mit den Folgeerscheinungen, die das 20. Jahrhundert geprägt haben und worunter auch unser Jahrhundert noch lange leiden wird, tragen den Stempel des Hasses gegen Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen.

Christenverfolgung ist nicht irgendein Geschehen innerhalb der Geschichte der Völker. Sie ist eine Tatsache, die zu Beginn dieses neuen Jahrtausends global anzutreffen ist. Die Berichte der Hilfswerke („Kirche in Not“, die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) oder „Open Doors“) sollten uns eigentlich aufrütteln, aber wer liest sie schon. Jene, die sich informieren wollen, werden erschüttert zur Kenntnis nehmen müssen, daß derzeit die größte Christenverfolgung aller Zeiten stattfindet. Nahezu 200 Millionen Christen auf der ganzen Welt erleiden ihres Glaubens wegen die unterschiedlichsten Formen von Gewalt, bis hin zum Mord.

Besonders die Ereignisse des 11. Septembers 2001 und die daraufhin erfolgte militärische Intervention der USA in Afghanistan gegen die dort herrschenden Taliban führten zu vermehrten Attacken auf Christen in verschiedenen Ländern. Weil die „Kreuzzügler aus dem Westen“ die Muslime attackieren, so die für sie logischen Argumente, müssen die Christen bekämpft werden. Dabei wird vergessen, daß der Westen längst das christliche Erbe verlassen hat. Weite Teile der Bevölkerung Europas sehen sich kaum mehr mit diesem Glauben verbunden. Das hat zur Folge, daß die Christen in den islamischen Ländern sich von den Bürgern des Westens im Stich gelassen fühlen, da diese sich nicht für das Schicksal von Menschen, die aus religiösen Gründen unterdrückt und verfolgt werden, interessieren. Es werden in den westlichen Ländern keine Demonstrationen zugunsten verfolgter Christen abgehalten, keine „Menschenkette“ führt als Zeichen der „Solidarität“ über Ländergrenzen hinweg.

Was Christen mit wachsender Besorgnis beobachten, ist die Intoleranz jener, die sich in ihren eigenen Belangen lautstark auf Toleranz berufen. Meinungsfreiheit fordern sie lediglich um ihrer eigenen Ziele willen. Auf jene aber, die ihre Stimme gegen Unrecht erheben fällt das Beil der Verleumdung, der Häme und des Spottes. Sie werden als engstirnig, homophob, faschistisch und vieles mehr diffamiert und können, aufgrund neuer Gesetzgebung auch strafrechtlich verfolgt werden.

Wird Europa sich je wieder auf sein christliches Menschenbild zurückbesinnen können? Die Antwort gibt uns die christliche Hoffnung, die Hoffnung wider alle Hoffnung, die uns die Zuversicht schenkt, aus der Erfahrung der Vergangenheit darauf zu vertrauen, daß die Kirche in Zeiten der Verfolgung an Kraft zunimmt, denn die wahre Kirche, so ein Ausspruch eines russischen Starzen, ist die verfolgte Kirche. Die Aufforderung des hl. Paulus „den neuen Menschen anzuziehen“, mit Mut und Zivilcourage das Evangelium Christi zu leben und zu verkünden – gelegen oder ungelegen -, damit wir nicht schuldig werden, ist so aktuell wie vor 2000 Jahren. Dazu brauchen wir aber die Gnade des Glaubens, um die wir den Herrn, den Gott alles Trostes bitten müssen, denn „von Abel bis zu diesen Zeiten verläuft der Weg der Kirche zwischen den Verfolgungen der Welt und den Tröstungen Gottes“.





Bevölkerung interessiert sich wenig für verfolgte Christen

13 12 2009

Am 10.12.09 fand der internationale Tag der Menschenrechte statt und die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ war mit einem Stand gegenüber des Stephansdom präsent um auf die international stark steigende Christenverfolgung hinzuweisen.

Laut den Aktivisten wurden hunderte Folder verteilt und sehr viele Gespräche geführt. Sehr oft waren sie mit einer ablehnenden oder desinteressierten Haltung der Passanten konfrontiert. Das Thema der Christenverfolgung ist den meisten Personen egal. Die Zeitungen schreiben nicht, oder nur sehr versteckt darüber und das Thema kommt kaum in die Öffentlichkeit. Einige Passanten waren aber sehr erstaunt über das Ausmass der Verfolgung die derzeit stattfindet und im Steigen begriffen ist und gegannen sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.





Christenverfolgung – Infotag in Wien am 10.Dezember

8 12 2009
Open Doors Weltverfolgungskarte 2009

Wenn man an Christenverfolgung denkt, dann sieht man Kaiser Nero vor dem geistigen Auge, wie er im alten Rom die Christen von Löwen zerfleischen lies, aber heute gibts das doch nicht mehr, oder?

Leider falsch. Die Verfolgung von Christen ist weltweit stark im Steigen. Ca. 75-80% aller religiös verfolgter Personen sind Christen. In vielen Ländern der Welt, allen voran in moslemischen, werden täglich Christen brutal verfolgt, geächtet, getötet, Kirchen niedergebrannt, Geistliche ermordet, und vieles mehr.
Die Massenmedien dürfte das überhaupt nicht tangieren. Obwohl Organisationen wie CSI – Christian Solidarity International, der Akademikerbund oder die katholische Kirche laufend informieren und Solidarität einfordern, wird über dieses Thema kaum berichtet.

Vor kurzem fand dazu in Wien eine Veranstaltung in der ÖVP Akademie statt – siehe Bericht bei Andreas Unterberger
Kirche in Not liefert hier eine Zusammenfassung über Christenverfolgung im Jahr 2009.

Am Tag der Menschenrechte, der am 10. Dezember stattfindet, wird die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ ab 10h Vormittag Informationstische am Stock im Eisen Platz in Wien aufstellen um auf die laufend wachsende Zahl verfolgter und diskriminierter Christen hinzuweisen. Um 18h wird im Stephansdom einen Wortgottesdienst abgehalten und anschließend wird eine Lichterkette um den Dom gebildet.

Weitere Informationen bei Stephanscom.at
Auch Die Presse berichtet darüber.








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