Warum brauchen wir interreligiöse Feiern?

21 05 2010

Immer mehr werden christliche Gottesdienste abgeschafft und zu interreligiösen Feiern umgemodelt, insbesondere in Schulen wird dies immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Unter dem Beisein von Priestern, Pfarrern, Religionslehrern, Imams usw. wird ein religiös tituliertes Programm vollzogen.

Wenn man hinterfrägt, warum dies gewünscht sei, dann wird man viele nette Argumente vorfinden. „Wir wollen niemanden ausschliessen.“ „Wir möchten eine gemeinsame Feier.“ „Wir möchten die Gemeinsamkeiten (welche?) in den Vordergrund stellen.“ „Wir möchten die Kinder mit Migrationshintergrund einbinden.“

Naturgemäss kommt hört man von jenen, die Gott nicht kennen, auch das Argument: „Wir beten ohnehin zu demselben Gott.“

Wesentliches Merkmal dieser interreligiösen Feiern muss das konsequente Verschweigen und Verdrängen des eigenen Glaubens sein. Oft ist er ja auch nur auf dem Papier und in kulturellen Riten vorhanden, welche an Inhalt und Wertigkeit mangeln.  Es ist das Dilemma der sich aufgeklärt wähnenden Gesellschaft: wie pflege ich Beziehung in Freundschaft und Nächstenliebe? Darf ich als Christ missionarisch sagen, Jesus ist Weg, Wahrheit und Leben, niemand kommt zum Vater denn durch Ihn? Oder muss ich darauf verzichten? Muss ich meinen Glauben zu Hause lassen? Muss ich mich aus falsch verstandener Nächstenliebe der Beliebigkeit hingeben? (Um es klar zu sagen: die Bibel sagt dazu ein ganz eindeutiges Nein. Der Koran erlaubt den Schein der Beliebigkeit und der Toleranz, aber nur vorübergehend als Lüge zum Zwecke seines eigenen Machtgewinns.)

Kaum wird ein moslemischer Imam in der interreligiösen Feier die Aussagen des Koran über die „Ungläubigen“ artikulieren, er wird nicht die Geschichte der Ehebrecherin im Koran erzählen, welche nach Geburt ihres unehelich geborenen Kindes von dem vom Islam verherrlichten Mohammed eigenhändig erwürgt wird. Er wird nicht über die Massaker berichten, mit welchen sich Mohammed religiöse und politische Macht mit Blut erkämpfte und Menschen zuhauf ermordete und die Verbreitung des Glaubens mit Gewalt zum Dogma machte. Der Imam wird auch nicht über die Minderwertigkeit der Frauen sprechen, darüber, dass nur die Frau die Schuldige sein kann, wenn ein Mann sich an ihr vergeht, er wird nicht erzählen, dass moslemische Gelehrte  in Saudiarabien 15 Mädchen in einer brennenden Schule einsperrten und diese qualvoll verbrennen mussten, weil sie kein Kopftuch und keinen Schleier trugen, und so nicht ins Freie gelangen durften. Er wird auch nicht zum Jihad aufrufen. Er wird auch nicht verbreiten, dass der Islam eine Politreligion sei und eigentlich mit Demokratie und westlich verstandenen Menschenrechten wenig oder gar nichts gemein hätte. Der Imam wird auch nicht erzählen, unter welchen Bedingungen Menschen in jenen Ländern leben, die die bei uns gebauten Moscheen finanzieren, z.B. Saudiarabien, wo ein Moslem, wenn er Christ wird, mit dem Tode bestraft wird.  Er wird auch nicht sagen, dass die meisten Moslems in Europa leben, weil die moslemischen Gesellschaften (auch trotz ihres Ölreichtums ) es nicht geschafft haben, lebenswerte Gesellschaften aufzubauen und nur die Flucht blieb. Er wird daher auch nicht sagen, dass er sich eine moslemische Gesellschaft wünscht. Das würde wohl verschrecken. Er wird sich auch hüten, das islamische Glaubensbekenntnis zu rezitieren.

Unsere Pfarrer wiederum werden in der Feier mit dem Imam konsequent die Gottessohnschaft Jesu verheimlichen. Sie werden auch nicht im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes beten. Auch über die Vergebung der Sünden durch Jesu Tod und Auferstehung wird kein Wort verloren. Dass Jesus die Ehebrecherin vom Tode verschonte, wird auch er geflissentlich bei sich behalten. Er wird auch nicht darauf hinweisen, dass es Gottes Freiheit ist, welche uns in Europa bislang Meinungs- und Rede- und Gewissensfreiheit gewährleistet hat, weil viele Gebote der christlich-jüdischen Bibel in die Gesetzgebung eingeflossen sind, und es die grosse Freiheit Gottes ist, dass wir auch anderen Religionen und allen Menschen genau diese Freiheit gewähren. Er wird nicht betonen, dass bei uns Menschen nicht getötet werden, die zum Islam übertreten. Jesu Wiederkunft in Herrlichkeit wird in dieser Feier ein Tabu sein, auch die Verfolgung der Christen und das Kirchenbauverbot in den moslemischen Ländern. Da hat jegliche Solidarität mit den verfolgten Christen sein jehes Ende.

Was ist eine interreligiöse Feier? Wem wird gehuldigt? Wer ist der Gott? Ist es Allah? Ist es der Dreieinige? Ist es ein neuer Gott? Weder der Gott des Islam noch der Gott des Christentums?

Oder sind es wir Christen, die sich der drohenden Gewalt der Moslems beugen und ihnen praktisch zuvorzukommen versuchen? Ist es der Drang der Menschen, sich der Gewalt zu beugen, so wie es selbstverständlich war für alle Völker unter der Herrschaft Roms, den Kaiser anzubeten? „Wir akzeptieren Euren Gott, dafür tut ihr uns keine Gewalt an!“

Jedenfalls wird unseren Kindern von nun an in interreligiösen schulischen Feiern die FROHE BOTSCHAFT, die christliche Botschaft, JESUS, verwehrt. Unsere Kinder werden dahingehend manipuliert, dass letztendlich Jesus ohnehin nicht die Wahrheit sei (das ist ja für die Mehrheit der Menschheit auch in unseren Breiten anmassend), dass es keinen lebendigen Gott, keinen Auferstandenen gibt, es vollkommen egal sei, an wen man glaubt.  Es werden keine fröhlichen Jesus-Lieder mehr gesungen, nicht fröhlich in die Hände geklatscht um seine Auferstehung, es wird keine Oster- und Weihnachtsbotschaft geben, auch kein Glaubensbekenntnis.

In Österreich drücken sich die Kirchen um klare Aussagen. Es sei den Schulen überlassen, den Direktoren, wie sie es halten. Die Schulen generieren sich zu Entscheidungsträgern theologischer Fragen. Diese sollten dies dann mit den Religionslehrern und Imamen diskutieren. Das Interessante daran ist, dass die Mehrheit der Pflichtschuldirektoren und Religionslehrer weiblich sind, und Frauen für Imame nur den Rang haben, der ihnen im Islam zusteht. Daher findet hier ja zumeist gar kein wirkliches Gespräch mit dem Imam statt, mit Verlaub.

Gegnern der Aufgabe christlicher Botschaft zugunsten einer nicht definierten Drittreligion oder der Unterwerfung unter die Spielregeln des Islam wird oft Intoleranz, Engstirnigkeit und Abgehobenheit vorgeworfen. Es kann noch weitergehen: die „political correctness“ kann Toleranz, Respekt und die Akzeptanz gegenüber jenen, welche die biblische Botschaft Wert halten, unter Umständen verbieten. Dies geschieht nicht überall, aber immer öfter.

Wozu interreligiöse Feiern? Wem nützt es? Was will man damit erreichen?

Sollen unsere Kinder zugunsten einer „political correctness“ zu einer Beliebigkeit und Unverbindlichkeit gegenüber der christlich-biblischen Botschaft erzogen werden?

Kann man Gemeinsamkeiten, Freundschaft und Nächstenliebe nicht auch ausserhalb religiöser Feste feiern und geniessen? Muss es eine religiöse Feier sein, um Angenommensein zu demonstrieren? Ein klares Nein! Schulen können ihre Offenheit auch anders demonstrieren.

Wenn Jesus und die biblische Botschaft der Massstab unseres Handelns ist, kann eine interreligiöse Feier im Sinne des 1. Gebotes nur falsch sein. Nur wer glaubt, die Bibel sei beliebig interpretierbar, wird einem fremden Gott die Ehre erweisen und die Kinder verführen. Die Welt, die Kinder, die Gesellschaft wird den Preis dafür zu zahlen haben.





Überredung

25 01 2010

Vor einigen Monaten stieß ich auf ein Video auf Youtube. Es zeigte eine gespenstische Szene. In einer englischen Stadt wurde ein kleiner Junge an dem Informationsstand einer mohammedanischen Organisation angehalten. Ein knappes Dutzend großer, bärtiger, grinsender Moslems stand um den Jungen. Der vermutliche Anführer der Gruppe hielt dem Jungen ein Mikrophon vor den Mund und ließ ihn arabische Worte nachsprechen, die er ihm vorsagte. Die anderen grinsten wie die Steindämonen auf gotischen Kathedralen.

Was ging hier vor? Nun, es scheint, als hätte man auf dem Weg der Überrumpelung einen Konvertiten gemacht. Das waren gleichsam die Untertitel dieses Videos: Denn wenn jemand das islamische Glaubensbekenntnis in arabischer Sprache vor zwei männlichen Mohammedanern ausspricht, gilt er als Muslim. Reversion ausgeschlossen. Die Türe ist hinter ihm ins Schloß gefallen. Der englische Junge sah völlig unbedarft aus und wußte offensichtlich nicht, was hier vorgeht.

Man kennt diese Vorgangsweise von Sekten und Kulten, die auf der Straße naive und wehrlose Menschen einzufangen versuchen. Man kennt das auch von den widerlichen Keilern von Daueraufträgen von vermeintlich wohltätigen oder sonst irgendwie sinnvollen Organisationen. Der englische Junge ging – wie gesagt, gemäß den Erklärungen des Videos – einer skrupellosen Bande von islamischen Aktivisten ins Netz. Die Konsequenzen können katastrophal sein, denn sie werden den Jungen nicht mehr freigeben.

Das ist das Prinzip der islamischen Mission: Nicht Überzeugung durch eine vollmächtig vorgetragene Lehre, sondern Überredung durch massives Auftreten, durch den Einsatz von suggestiver Kraft, von Drohung und Versprechungen. Man gibt dem Opfer den Eindruck, er wolle das jetzt gerade, wozu man ihn nötigt. In der islamischen Propaganda (dawa: Einladung zum Islam) gibt es nicht den Appell an das Herz wie in der Mission Jesu Christi. Es gibt nicht den Appell an die Einsicht und an das Schuldbewußtsein. Es gibt auch nicht den Appell an den Verstand wie bei Sokrates. Denn es gibt im Islam nichts zu „verstehen“. Es gibt nur islam, „Unterwerfung“ auf Deutsch.

Die Unterwerfung unter den Willen eines völlig irrational und unnachvollziehbar handelnden „Gottes“, der sich auch nicht als barmherzig oder gerecht erweist, sondern als vollkommen willkürlich. Praktisch kein Volk nahm in der Geschichte den Islam freiwillig an. Immer waren es Unterwerfungsfeldzüge, die die Völker dem Machtbereich Mohammeds und seiner Nachfolger einverleibten. Die islamische Propaganda zielt immer auf die Unterwerfung unter diese willkürliche Macht. Darum ist die Propaganda in den nicht-islamischen Ländern auch nicht einsichtig sondern in dem ganzen Wirrwarr islamischer Lehren suggestiv. Sie bedient sich der propagandistischen Methoden, wie wir sie aus den Massenhypnosen des Nationalsozialismus kennen. Im kleinen tritt sie auf wie ein lästiger Handelsvertreter, Sektenaktivist oder Spendenkeiler.

Das sollten wir uns immer vor Augen halten: Tritt ein geistlicher Anspruch an uns in Freiheit, Liebe und Vernünftigkeit heran wie das Heilsangebot Jesu Christi? Oder will es uns nötigen und zwingen? Ist letzteres der Fall, dann dürfen wir um der Wahrheit willen nicht nachgeben. Denn die Wahrheit wird uns freimachen. Wir können hoffen, daß der englische Junge wiederum seine Freiheit erlangt hat. Vielleicht mußte er sogar in eine andere Stadt ziehen und seinen Namen ändern, weil ihm die Häscher auf den Fersen sind. Wir müssen daraus die Lehre ziehen, daß wir diesen Propagandamethoden in unseren noch freien Ländern mit Wahrheit und Liebe Einhalt gebieten.








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