Im Gleichschritt in den Untergang?

10 05 2012

Weltweit haben protestantische Kirchen durch die unheilvolle Theologie, welche Gott nicht verstanden hat, aber Ihm auch nicht glauben wollte, alle ethischen und moraltheologischen Prinzipien über Bord geworfen. Heute propagiert die Evangelische Kirche mit ihren deutschen Verführern Schneider, Käßmann und dem österreichischen Bischof Bünker und seinen Genossen Duldung von Abtreibung, Eugenik, Kindesweglegung, homosexuellen Hedonismus und Selbstbefriedigung,  Sozialmarxismus und die Duldung des Islamofaschismus mitsamt Vielehe und Frauenunterdrückung.

Gleichzeitig hat die katholische Kirche, bisweilen Fels in der Brandung gegen den Zeitgeist, durch unbiblische Dogmen und Lebensentwürfe – wie das Zölibat und die Lehre, dass es z.B. für Wiederverheiratung keine Vergebung Jesu gäbe, mit Ihrer Irrlehre, dass Taufe = Wiedergeburt = Erlösung sei, auch ohne das Fundament des Jesusglaubens, mit ihren unsäglichen schwulen, pädophilen Kindesverführern und Vertuschern, wohl auch die Glaubwürdigkeit nicht nur des Volkes, sondern auch Ihrer politischen Führer verloren.

Wie kann es sonst sein, dass es beklatscht wird, wenn ein Präsident öffentlich Vielweiberei betreibt und ein Aussenminister in einer schwulen Ehe lebt?  Warum gratulieren deutsche und österreichische Medien Obama, welcher die in der Bibel als „Unzucht“ beschriebene Homosexualität staatlich fördern und begünstigen will?

Wie kann es sein, dass europäische Menschen es offensichtlich satt haben, Kinder zu haben oder sie selbst aufzuziehen, wie im römischen Reich mit all seinen Unmenschlichkeiten? Wie kann es sein, dass der Zusammenhang zwischen (A) Kinderlosigkeit, Ehescheidung, islamischer Immigration, homo-hedo-sozialistischer Medienpropaganda und (B) dem  Bildungsdebakel,  mangelndem Wirtschaftswachstum, Gier, Überschuldung, Ablehnung aller Normen, Sexualverbrechen an Kindern, Mord und Entgleisung nicht erkannt werden?

Die Kirchen haben sich schuldig gemacht an diesen Entwicklungen. Sie haben selbst das Wort Gottes verworfen, sich ihre eigenen Götter gemacht. Mit Eitelkeiten, Machtgier, Geld und der Ablehnung einer universellen göttlichen Ordnung haben sie sich ihren Begierden hingegeben und die Orientierung verloren. Woran sollten sich unsere Politiker halten, wenn sie von ihren Kirchenführern gesagt bekommen, dass die biblischen Maßstäbe nicht gelten? Woran sollen sich die Menschen orientieren?  Wie heißt es doch?

2.Petrus 3.

Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist. Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort; dennoch wurde damals die Welt dadurch in der Sintflut vernichtet. So werden auch der Himmel, der jetzt ist, und die Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen. Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass „ein“ Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. Darum, meine Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, dass ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden befunden werdet…

Zuallererst braucht es die Umkehr der Menschen in den Kirchen zum alleinigen Weg, zur alleinigen Wahrheit, zum alleinigen Leben, was Jesus für sich beansprucht. Das gibt Orientierung den Menschen und ihren politischen Führern. Das schafft eine Ordnung, welche dem Menschen entspricht und lebbar ist, nicht der Gier und dem Genuss folgend, sondern wahrhaftig sozial und nächstenliebend, fleißig, tatkräftig, treu, beständig usw. Nur das führt zu Wohlstand und Wirtschaftswachstum. Davor braucht es aber Umkehr!





Die „Moral des Glücks“

6 05 2010

von Inge M. Thürkauf

In der nordenglischen Hafenstadt Workington wurde ein baptistischer Prediger festgenommen, nachdem er in Bezug auf die Gebote Gottes homosexuelle Lebensweisen als sündhaft bezeichnet hatte. Ihm wird öffentliche Diskriminierung vorgeworfen.

Es ist nicht das erste Mal, daß Aussagen gegen die Homosexualität in Großbritannien strafrechtlich belangt werden. Im Vereinigten Königreich ist die freie Meinungsäußerung im Hinblick auf homosexuelles Verhalten sehr eng begrenzt. Vor ca. 2 Jahren wurde ein anglikanischer Bischof zu einer Strafe von mehreren zehntausend Euro verurteilt und mußte an einer Anti-Diskriminierungsschulung teilnehmen, weil er sich geweigert hat, einen Homosexuellen in kirchliche Dienste zu nehmen.

Noch weitaus strikter werden in Großbritannien kritische Meinungsäußerungen gegenüber homosexuelle Lebensweisen bei Politikern geahndet. Ein Lehrer der Schottischen Konservativen (Tories) wurde aus der Partei ausgeschlossen, weil er sich gegen die Homo-Ehe ausgesprochen hat und sich auch nicht für deren staatliche Förderung einsetzen wollte. Auf seiner Internetseite verteidigte er seine Haltung mit der ‚Begründung, daß er „zwar das Recht Homosexueller, ihr Leben im privaten Bereich nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben“, akzeptiere, jedoch müsse den Eltern und Lehrern ebenso das Recht eingeräumt werden, sich dagegen zu wehren, daß den Kindern homosexuelle und heterosexuelle Ehe als gleichwertige Lebensart vermittelt werde.

Man sollte nun annehmen, diese Berichte – auch wenn sie aus dem Ausland kommen – wären den Vertretern der Kirche Anlaß, durch eindeutigen Bezug auf die kirchliche Lehre den Gläubigen wie den Fernstehenden die Unvereinbarkeit der homosexuellen Lebensweise mit der christlichen Ehe nahe zu bringen. Doch weit gefehlt: In einem Interview für die „FRANKFURTER RUNDSCHAU“ sprach sich der deutscher Moraltheologe, Eberhard Schockenhoff, für ein „positives Echo“ der Kirche und „Rückhalt für praktizierende Homos“ aus. Seiner Meinung nach sei es „ethisch wertvoll“, „wenn homosexuell empfindende Menschen eine feste, auf Solidarität und Dauer angelegte Beziehung eingehen“.

Ähnlich befremdend argumentierte Kardinal Christoph Schönborn bei einer Veranstaltung Ende April in Wien: „Beim Thema Homosexualität“, so meinte er, „sollten wir stärker die Qualität einer Beziehung sehen. Und über diese Qualität auch wertschätzend sprechen. Eine stabile Beziehung ist sicher besser, als wenn jemand seine Promiskuität einfach auslebt.“ Er sprach dann von einem Wandel einer „Pflicht-Moral“ hin zu einer „Moral des Glücks“, wo nicht die Sünde im Zentrum der Betrachtung stehe, sondern der Versuch, den Geboten zu entsprechen.

Abgesehen davon, daß eine „stabile“ und „auf Solidarität und Dauer angelegte Beziehung“ unter Homosexuellen kaum oder höchst selten anzutreffen ist, dürften Seiner Eminenz die Kapitel des Katechismus der Katholischen Kirche zur Homosexualität nicht unbekannt sein, war er doch seinerzeit als Redaktionssekretär bei dessen Herausgabe maßgeblich beteiligt. Dort wird unter Punkt 2357 davon gesprochen, daß „gestützt auf die Heilige Schrift“, Homosexualität eine „schlimme Abirrung“ ist, und „daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind.“ Und bei Punkt 2359 wird deutlich darauf hingewiesen, daß homosexuelle Menschen zur Keuschheit gerufen sind. „Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich … durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.“

Es ist somit offensichtlich: Eine „Moral des Glücks“ können wir nur durch die Befolgung der Gebote, die Gott uns als Leitlinien gegeben hat, erreichen. Das sechste Gebot spricht nicht nur vom Verbot des Ehebruchs, sondern auch, daß der Mensch „nicht Unkeuschheit treiben“ soll. Die beiden maßgebenden Texte im Alten Testament für die Beurteilung der Homosexualität drücken dies aus: In Lev 18, 22 heißt es: „Du sollst nicht mit einem Manne fleischlichen Umgang haben, wie mit einem Weibe, denn dies ist ein Greuel“ und in Lev 20, 13: „Wenn jemand mit einem Manne Umgang hat wie mit einem Weibe, so haben beide eine Greueltat verübt“, m. a. W. es geschah eine Verletzung des sechsten Gebotes.

Eine der wichtigsten Aussagen im Hinblick auf die homosexuelle Praxis finden wir im Römerbrief. Hier unterscheidet Paulus deutlich zwischen weiblicher und männlicher Homosexualität. In Vers 21 beschreibt Paulus Menschen, die sich von Gott abgewandt haben, nachdem sie ihn erkannt hatten   Danach wurden sie „eitel in ihren Gedanken und ihr unverständiges Herz ward verfinstert“(21). Gott hat sie sich daraufhin selbst überlassen. Er gab sie „den Begierden ihres Herzens preis, der Unreinheit, daß sie ihre Leiber an sich selbst schänden“ (24) Bei Paulus ist daher homosexuelles Verhalten nicht Ursache, sondern Folge und Ausdruck der Apostasie vom Dreifaltigen Gott. Und es heißt weiter: „Er gab sie schmachvollen Leidenschaften preis. Denn ihre Weiber vertauschten den naturgemäßen Gebrauch in den Gebrauch, der wider die Natur ist (26). Gleicherweise aber verließen auch die Männer den naturgemäßen Gebrauch des Weibes und entbrannten in ihren Gelüsten gegen einander, indem sie, Männer an Männer, Schändung trieben und so den Lohn, der ihrer Verirrung gebührte, an sich selbst empfingen“(27). Und Gott überließ sie „der verworfenen Gesinnung, daß sie tun, was sich nicht geziemt“(28). Paulus beschreibt also die homosexuellen Praktiken als Verirrung und Täuschung. Sie werden als „Schändung“ bezeichnet.

In den angeführten Texten wird die homosexuelle Praxis als mit dem Willen Gottes nicht vereinbar bezeichnet. Wie also können wir – wie Kardinal Schönborn sich ausdrückt -„wertschätzend“ über eine Handlungsweise sprechen, die Gottes Wertschätzung nicht haben kann? In der Diskussion um die Homosexualität geht es darum, den verirrten Menschen die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie als Geschöpf Gottes haben. Menschen, denen Gott selbst seine liebende Hand entgegenstreckt, um sie zur Umkehr ihrer Gesinnung zu bewegen, um sie dadurch – in der Umgestaltung ihres Lebens – eine „Moral des Glücks“ erfahren zu lassen.








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