Ostern 2014 – der Megabetrug mancher Kirchenleute

20 04 2014

Ein (österreichischer) evangelischer Bischof, der im Radio verkündet, verfolgte Christen aus sollte man in ihrer Rettung nicht bevorzugen, sondern sie wohl lieber verrecken lassen, hat den Geist Jesu nicht.

Ein Papst, der Ablässe von Sünden verspricht für irgendwelche Anwesenheiten oder Teilnahmen, ist vom Wort Gottes so weit weg wie die Sonne von der Erde und hat nicht verstanden, dass Jesus allein für unsere Sünden gestorben ist und nur der persönliche Glaube an Ihn selbst retten kann.

Ein (deutscher) Bischof, der in seiner Osteransprache nichts Besseres zu verkünden hat, als eine vollkommen verzerrte Sicht von Frieden und Gerechtigkeit, und diese verkündet wie anno Honecker oder Stalin, hat Jesus missverstanden wie jene  Menschen vor 2000 Jahren, die Ihn zuerst mit Palmen empfangen und Ihn dann mit „kreuzige ihn“ dem Tod ausgeliefert haben.

Eine Ex-Bischöfin, welche Irrlehren verkündigt, nicht einmal an unserem aller Glaubensbekenntnis uneingeschränkte Zustimmung geben kann, gleichzeitig aber pseudochristliche Meldungen von sich gibt, ist ein Hohn für das Lutherjahr 2017, für welches sie als Leiterin beauftragt ist.

Ein evangelischer Vizepräses in Deutschland, welcher, anstatt die Botschaft Jesu, das Evangelium zu verkündigen, für die Einführung staatlicher, heidnischer (muslimischer) Feiertage eintritt für jene unserer Mitbewohner, welche unsere Mitgeschwister in ihren Herrschaftsländern abschlachten, ist nicht besser als die Baalspriester im Alten Testament der Bibel.

Noch ist Zeit für Umkehr. Diese Zeit ist aber kurz.

Lasst Euch nicht verblenden. Lest einfach in der Bibel nach, was Jesu Botschaft und der Glaube an Ihn ausmacht. Lasst Euch nicht verführen von den Irrlehrern, die die Menschen verführen!





WER soll sich DA entschuldigen?

24 04 2010

von Prof.Dr. Hans Schieser
DePaul University Chicago

Da soll sich der Papst entschuldigen, ja sogar zurücktreten, weil in „Seiner“ Kirche eine Anzahl von Kindern und Jugendlichen sexuell mißbraucht wurden.

Gewiß, es ist ein Skandal, wenn auch in der Kirche so etwas vorkommt. Das kam (und kommt) jedoch in allen Kulturen vor, nur daß es bisher noch nirgends als „salonfaehig“ oder gar als „förderlich“ für die Entwicklung erachtet wurde. Das ist neu in der Geschichte, daß man jetzt sogar vom „Recht des Kindes auf sexuelle Erfahrungen“ spricht, und „Tabus“ im Bereich des Geschlechtlichen als „überholt und unhaltbar“ erklärt.

Die als Schwindel entlarvte „Forschung“ der „Anthropologin“ Margaret Mead (USA, 1901-1978) unter den Eingeborenen von Samoa („Coming of Age in Samoa“,New York: Morrow, 1928) scheint immer noch in den Köpfen der Anthropologen (und selbsternannten Pädagogen) fest zu sitzen und den Blick auf die Wirklichkeit zu vernebeln..

Mead hatte „herausgefunden“, daß die Jugendlichen auf Samoa ohne Tabus aufwachsen und ein unbeschwertes und unproblematisches Sexualleben führen. Australische Forscher haben dies schon vor über 30 Jahren als journalistisches Machwerk und grandiosen Schwindel erkannt. (siehe D. Freeman: Margaret Mead and Samoa: The Making and Unmaking of an Anthropological Myth; Cambridge, Mass: Harvard University Press, 1983; und W. Lipp, Liebe ohne Aggression: Margaret Mead’s Legende von der Friedfertigkeit der Naturvölker, Soziologische Revue 1985, Aprilheft: Seite 181f). Mead stand im Dienst von politisch-sozial(istisch)en Ideologen und fälschte „Daten“ — ein Beispiel von „akademischer Prostitution“, die bis heute in der sozialistischen Bildungspolitik vorkommt. Selbst Freud’s „Expertise“ in Sachen Sexualität hatte ihr widersprochen, wenn er fand, daß „der Verlust des Schamgefühls das erste Zeichen von Schwachsinn [ist] … und Kinder, die sexuell stimuliert werden, nicht mehr erziehungsfähig [sind].“ Er hatte in seiner Praxis erkannt, daß „die Zerstörung der Scham eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten bewirkt, eine Brutalität und Mißachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen“ (S. Freud, Gesammelte Werke, Band 7, London/Frankfurt 1940-1968; Seite 149) Auch Freud wird heute immer noch für die Begründung einer „nicht-repressiven“ Haltung zur Geschlechtlichkeit herbeigeholt. Aber seine Beobachtungen widersprechen vielfach diesem Bild! Seine Schlußfolgerungen, waren, wenn auch oft unwissenschaftlich, dennoch in mancher Hinsicht brauchbar. Als Befürworter der Päderastie kann man ihn kaum bemühen!

Von einer deutschen Ministerin kann man leider nicht erwarten, daß sie mit der anthropologischen und soziologischen Forschung vertraut ist, aber sie müßte mindestens die Wirklichkeit zur Kennntis nehmen. Seit in den Schulen die „Sexualkunde“ läuft, mehren sich die Probleme: Sexualverbrechen, Mißbrauch und Verwilderung und nicht zuletzt Geschlechtskrankheiten nehmen (immer noch!) zu. Publikationen und Forschungsdaten darüber sind in USA eher zu bekommen, als in Europa, wo man zB die Folgen der Abschaffung des „Pornoparagrafen“ (die Regierung Kohl mit CDU und FDP entschied damals, daß Deutschland einen „erheblichen Nachholbedarf an Pornografie hat“!) bis heute einfach verschweigt. Und Verschweigen wirft man jetzt der Kirche vor! Aber noch einfacher: die Zahl der bei uns bekanntgewordenen Fälle sexuellen Mißbrauchs steht in keinem Verhältnis zur Anzahl der massenhaften brutalen — aber ganz legalen und sogar vom Staat unterstützten („im allgemeinen gesellschaftlichen Interesse“, laut der früheren „Gesundheitsministerin“ Ulla Schmid) –Tötung ungeborener Kinder in Deutschland. Es dürften an die 300.000 im Jahr sein!

Die medizinischen und psychischen Folgen der Abtreibung (zB „Post Abortion Syndrom“) werden immer noch verschwiegen, und nicht einmal die demografischen Auswirkungen werden zur Kennntnis genommen. Das weiß heute jeder, aber es ist „kein Thema“ — also auch hier ein Verschweigen und Vertuschen!… Nun: WER muß sich DA entschuldigen, wenn das alles überhaupt entschuldbar ist? Wer müßte DA zurücktreten? Zuallererst diejenigen, die sich immer noch für eine Gesellschaft einsetzen, die „von allen Tabus und moralischen Regeln befreit“ das irdische Paradies genießen soll, jedoch in den Barbarismus zurückfällt!. Den Papst und die katholische Kirche kann man des Verschweigens nicht beschuldigen, eher muß man manchen Bischöfen den Vorwurf machen, die verschiedenen Warnungen der Päpste (zB die Enzykliken „Humanae Vitae, 1968; und „Evangelium Vitae“, 1995) nicht nur kritisiert, sondern gar nicht weitergegeben zu haben.





Vergleich statthaft?

5 04 2010

Ich zitiere aus „Die Presse“:  „Die Katholische Kirche lässt sich nicht beeindrucken vom Geschwätz des Augenblicks und von den Prüfungen,  die bisweilen kommen, um die Gemeinschaft der Gläubigen zu treffen. Immerhin habe Jesus gesagt: „In der Welt seid ihr bedrängt, aber habt Mut, ich habe die Welt besiegt.“  Der Dekan des Kardinalskollegiums ging so weit, mit einem Bibelzitat Parallelen zu ziehen zwischen den Anschuldigungen gegen Benedikt und die Kirche sowie den Leiden Jesu: „Er wurde geschmäht, antwortete aber nicht mit Schmähungen; er wurde bedroht, drohte aber nicht mit Rache, sondern überließ sich dem, der mit Gerechtigkeit urteilt.“ In einem weiteren Beispiel wurde die aktuelle Situation sogar mit dem Antisemitismus verglichen.

Es ist für mein Empfinden traurig und auch blasphemisch, das Leiden und den Tod des  einzig in dieser Welt sündlosen Menschensohnes Jesus Christus mit tatsächlich zu verfolgenden Verfehlungen von Kirchenmännern (bisweilen auch -Frauen) in irgendeiner Form zu vergleichen.

Man kann in einem demokratisch, auf Basis seiner Mitglieder aufbauenden, subsidiaren, gestuften System einer Gruppe deren Leiter oder Verantwortliche für Verfehlungen dann nur eingeschränkt zur Verantwortung ziehen, wenn diese zuallererst mit allen persönlich Fehlenden normativ den Gruppennormen entsprechend verfahren und in weiterer Folge  alle systemischen Ursachen rasch und konsequent beseitigen.

In einem nicht subsidiären, von oben durch eine nur sehr eingeschränkt demokratische Legitimation geführten Organisation, welche ausserdem durch nahezu nicht veränderbare Dogmen praktisch einzementiert ist, hat jeglicher Leiter oder Führer – in diesem Fall der Papst – eine im Verhältnis zu demokratisch organisierten Strukturen wesentlich höhere Macht, Gewalt und dadurch auch Verantwortung für die in diesem System entstehenden Irrwege.

Daher hat der Papst und der Vatikan selbstverständlich eine ausgesprochen hohe Verantwortung und maximalen Handlungszwang. Er hat auch selbst Schuld auf sich zu nehmen, um Vergebung zu bitten, sich von nicht praktikablen Dogmen und Irr-Strukturen einer solidarischen Männergesellschaft zu distanzieren und eine neue Nähe zu den Gläubigen – und Ungläubigen – zu suchen.

Wenn ein Vergleich mit Jesus Handlungsgrundlage sein kann, dann der, dass JESUS die Schuld aller Menschen auf sich genommen hat, dafür gelitten hat und gestorben ist.

Der Papst und die Führer im Vatikan sollen sich an JESUS ein Beispiel nehmen!

P.S.:  Kardinal Schönborn kann man in diesem Zusammenhang nur danke sagen dafür, dass er sich nicht zu eitel ist, um Vergebung zu bitten. Er nimmt seine Verantwortung in der Kirche als Hirte wahr. Danke Herr Kardinal!





Papst Benedikt wird der Schwulenhetze bezichtigt

5 02 2010

In einem Artikel der Welt mit einer mißverständlichen Überschrift wird dem Papst vorgeworfen, dass er gegen Schwule hetzt. Der Papst hat aber niemals gegen schwule Menschen geeifert, sondern will ein neues englisches Gesetz verhindern, mit dem die Kirche als Arbeitgeber arbeitsrechtlich unter Druck gesetzt werden kann, wenn sie entgegen ihren Grundsätzen homosexuelles Personal einstellen.

Bitte nehmen Sie an der Umfrage auf www.welt.de teil, die neben dem Artikel angeführt ist.








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