Differenzen um Werbung beim Superbowl

3 02 2010

Der Superbowl, das Endspiel der American Football Saison in den USA ist das größte Einzelsportereignis der Welt. Die billigsten Karten sind um ca. 1300,- $ und die beste noch verfügbare Loge um 226.000,- $ erhältlich. Jährlich schauen bis zu ca. 1.000.000.000 (1 Milliarde) Menschen weltweit via TV beim Superbowl zu, in den USA alleine ca. 100 Millionen. Nach einer aktuellen Studie sind die Hälfte der Zuseher von der Werbung während des Superbowls begeistert. Diese 30 sekündigen Werbespots werden nur für die Superbowl Übertragung produziert und sonst nicht gesendet. Die Werbenden bemühen sich um höchstmögliche Professionalität und Kreativität bei diesen Spots. Für 30 Sekunden Werbezeit bezahlt man 3 Millionen US$.

Zum diesjährigen Superbowl, der am kommenden Sonntag, den 7.2.10 stattfindet (live auf Puls4 ab 23h30), gab es Aufregung um die Auswahl der Spots.  Die CBS lehnte einen Spot für eine Homo Partnerbörse ab. Andererseits wurde eine Einschaltung der christlichen Organisation von Dr. Dobson „Focus on the family“ akzeptiert. In dieser Werbeeinschaltung wird für das Recht auf Leben geworben. Die Mutter eines Football Shootingstars erzählt davon, dass sie ihren Sohn fast abgetrieben hätte, da die Ärzte ihr dazu geraten hatten. Sie befand sich aufgrund von Komplikationen in der Schwangerschaft in Lebensgefahr. Ihr Sohn wurde geboren und ist ein überzeugter Christ und Pro Life Aktivist und malt sich beim Spiel Bibelverse ins Gesicht. Siehe dazu auch den Bericht auf Medienmagazin Pro.

Der Großteil der amerikanischen Bevölkerung lehnt das Recht auf Abtreibung ab und steht zu christlichen Grundwerten.
Europa ist davon meilenweit entfernt. Der politische Wille der EU geht genau in die Gegenrichtung.
Doch ich habe die Hoffnung, dass Europa wieder aufwachen und sich besinnen wird.





Überdenken, Umdenken, ein Zeichen setzen

31 10 2009

Während bei uns seit der Ehrung einer Abtreibungsklinik durch den Wiener Bürgermeister von immer mehr Seiten frischer Wind in die Segel der Abtreibungsdebatte geblasen wird und die Zeichen gut stehen, dass der Diskurs um die Forderung der flankierenden Maßnahmen zum Paragraph 97 StGB, auch tituliert als „Fristenlösung“ wieder in Gang kommt, stehen in anderen Ländern ebenfalls die Menschen auf der Straße, um zu verhindern dahin zu kommen, wo wir leider seit 1975, dem Jahr der Einführung des oben genannten Paragraphen, bereits sind.

 In Spanien, dem Land auf der iberischen Halbinsel erkennen immer mehr Bürger, in welche triste Richtung die Gesetze zur Liberalisierung der Abtreibung die Gesellschaft lenken und machen mobil gegen einen weiteren Vorstoß der sozialistischen Regierung, den Schritt zur Beendigung von Leben der kommenden Generationen möglichst unkompliziert und rechtlich gedeckt, durchführen zu können.

 Unter der Überschrift „Rechte und mehr Respekt für Frauen“ soll Abtreibung bei Bedarf ohne Angabe von Gründen in den ersten 14 Wochen / 3 Monaten der Schwangerschaft erlaubt sein – auch für Mädchen ab dem 16. Lebensjahr ohne notwendiges Einverständnis der Eltern.

Seit einer Gesetzesänderung 1985 war ein Abbruch der Schwangerschaft nur nach Vergewaltigung, bei möglichem genetischen Defekts des Kindes und bei einem Risiko der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Frau durch die Schwangerschaft erlaubt. Vor allem wegen letzterer Begründung sind zahllose Kinder in Spanien nicht auf die Welt gekommen und so wurde das scheinbar strenge Gesetz aufgeweicht – die Priorität der Bewahrung des Lebens also nicht gewahrt. Seitdem hat sich die Zahl der Abtreibungen in Spanien auf über 112.000 jährlich gesteigert.

 Mit einem „Manifest für den Schutz des Lebens, der Frau und Mutterschaft“, das international von Lebensschutzorganisationen und Familienverbänden aus 45 Ländern unterstützt wurde und die Zustimmung tausender Bürger im Inland hatte wurde am 17.10.2009 eine Kundgebung in Madrid abgehalten – 1,2 Millionen Menschen sind erschienen.

Dabei ging es nicht nur darum, der Regierung die Ablehnung der Bevölkerung gegenüber dem neuen Gesetzesentwurf zu demonstrieren, sondern vor allem um eine Bekundung des Wunsches nach mehr Unterstützung für Familien, für Frauen, die nicht abtreiben wollen, für Information und Beratung im Falle einer ungewollten Schwangerschaft, für das Recht auf Leben.

Mit dem Motto „Cada vida importa!“ – „Jedes Leben zählt“ wird die Regierung in Spanien, aber auch wir darauf aufmerksam gemacht, dass zu uns allen einmal jemand „Ja“ gesagt hat – und wir darum eine Verantwortung haben und eine Stimme für das Leben sein können und sollen.

Denn nur so bekommen wir eine Chance auf die Freude an einer Gesellschaft, die lebt und pulsiert und fruchtbar ist – in jeder Beziehung – bevölkerungsseitig, wirtschaftlich und kulturell.

Seien wir uns der Chance bewußt, die wir mit unserem Leben, dass uns geschenkt wurde bekommen haben und helfen wir mit, diese Welt so zu gestalten, dass es auch jetzt und noch nach uns so bleibt, dass viele, viele einzigartige Menschen sich dieser Chance erfreuen können.

 Gerade jetzt gibt es einen internationalen Aufruf für die Rechte und die Würde des Menschen und der Famile. Setzen wir ein Zeichen, indem wir mit unserer Stimme dieser Petition Gewicht verleihen und damit auch den Politikern ein deutliches Signal geben, was wir uns von Ihnen für die Zukunft wünschen.








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