Christliche Lebensart „hinter Gitter“?

25 05 2010

„Arise up quickly…“ von Storm Crypt @www.flickr.com

Wie uns bereits aus mehreren Quellen bekannt ist, kann eine authentische und ernsthafte christliche Lebensweise in Teilen Europas zu rechtlicher Verfolgung führen.

In Großbritannien müssen christliche Bildungs- und Erziehungsheime schließen, wenn sie sich in Ihrer Personalauswahl nicht nach dem gesellschaftlichen und mittlerweile rechtlich verordneten (Gender)-mainstream halten. Es zählt also nicht der begründete Wunsch der Klientel, der Eltern, die Kinder keinen Aufsichtspersonenen mit homosexuellen Neigungen anzuvertrauen. Das die derart bevormundeten Einrichtungen so ihren Auftrag und ihr „Vision Statement“ der Vermittlung eines christlich-sozialen Weltbildes, mit klaren Regeln und Grenzen nicht mehr erfüllen können und damit in die Schließung getrieben werden, wird von der Regierung in Kauf genommen.

Unter dem Schlagwort der Anti-Diskriminierung wurden europaweit Gesetze eingereicht und beschlossen, die es uns erschweren, unsere christlichen Wurzeln und Identität auszuleben und öffentlich zu bekennen. Paradoxerweise scheint gerade das christliche Gedankengut von der Anti-diskriminierung ausgeschlossen zu sein. Das ist zwar nicht offenkundig festgeschrieben, aber Usus in der öffentlichen Debatte, Politik und Medienberichterstattung.

Aktuell gibt es wieder im Kielwasser des österreichischen Entwurfs des „Terrorismuspräventionsgesetzes 2010“ eine leicht zu übersehende Paragraphenanpassung, die für unsere Zukunft schwerwiegendste Auswirkungen hinsichtlich des Religionsfriedens haben könnte. Genauer nachzulesen in der Stellungnahme der österreichsichen Bischofskonferenz zu dem Gesetzesentwurf (der den Ministerrat schon passiert hat).

In Anbetracht des selbstbewußten Auftretens des Islams und der von „polical correctness“ geprägten Unterwürfigkeit der Politiker quer durch alle europäischen Regierungsparteien erhebt sich die Frage, ob der oft strapazierte Begriff der Toleranz letztlich mit „Selbstaufgabe“ gleichzusetzen ist? Wie sollen wir es den ansonsten einordnen, dass unsere christliche Ethik und Moral, die wesentlichen Einfluss auf die Bildung unserer heutigen humanen Gesellschaft gehabt hat, derart von den Verantwortlichen mit dem politischen Gestaltungsauftrag vergessen wird?

Vergegenwärtigen wir uns doch einmal die Tatsache, dass in islamisch dominierten Ländern, wo er Islam auch politische Kraft ist, über die letzten Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, die Entwicklung einer stabilen und vor allem auch wirtschaftlich produktiven, aufs Gemeinwohl ausgerichteten Gesellschaft nicht gelungen ist. Die Menschen, die aus diesen Ländern zu uns kommen sind zumeist Wirtschaftsflüchtlinge, zu einem geringen Teil auch politisch motiviert. Allein aufgrund der bei uns herrschenden Gesetze, fundiert auf dem christlichen Gebot der Nächstenliebe, finden diese Menschen Unterstützung und vor allem auch monetäre Zuwendung. Das wird von uns Bürgern getragen, eigentlich unter der Voraussetzung der Unverrückbarkeit unserer Gesellschaft und der willentlichen Integration der Zugezogenen. Doch diesem Anspruch wird nicht Genüge getan bzw. treten massive Schwierigkeiten auf.

Gott sei dank werden die Stimmen der Mahner immer mehr und auch der Gegenwind der Bevölkerung europaweit gegen politisches „Kopf-in-den-Sand-stecken“ und Appeasement-Politik wird immer stärker. Zynisch könnte das Ganze in dem Satz gipfeln: „Stell‘ Dir vor, es ist Europa und keiner geht hin!“

Wir müssen alle öffentlich erkennbaren Bestrebungen zur Wahrung unserer christlichen Wurzeln und Identität stärken, denn die Alternativen wären Verlust der Meinungsfreiheit, Verlust der Verkündigung der christlichen Botschaft von Vergebung, Erlösung, Nächstenliebe und Hoffnung und der Verlust einer verheißungsvollen Zukunft für uns und unsere Kinder. Darum, treten wir mit Freuden ein, als Zeugen eines selbstbewußten, christlichen Abendlandes, dass sich zwar seiner Schwächen bewußt ist, aber sich darum nicht schämt, seine Stärken zu vertreten!





Verbot der Ganzkörperverschleierung: Nicht nur menschenrechtlich notwendig!

3 05 2010

Zur Entscheidung des belgischen Parlaments

von Dennis Riehle

Belgien hat es vorgemacht – und damit viele andere Staaten der Europäischen Union bestärkt, diesem Schritt nachzueifern: Das Parlament sprach sich einstimmig für ein Verbot der Burka aus. Ganzkörperverschleierungen sollen nicht länger geduldet werden. In erster Linie wurden von den Befürwortern dieses Anliegens Argumente aus dem Bereich der Menschenrechte angesprochen. Die liberale Europapolitikern Koch-Mehrin formulierte, dass man Frauen aus ihrem „mobilen Gefängnis“ befreien müsste. Überraschenderweise sprachen sich Bürgerrechtsorganisationen gegen das Verbot aus und kritisierten die belgischen Parlamentarier scharf: Das Verbot greife in die freie Entscheidung der Frauen ein, sich mit dem religiösen Symbol zu bekennen. Religionsfreiheit und Menschenrechte standen selten so quer in der Analyse, wie es derzeit im Burka-Streit zu beobachten ist.

Bei all den Kommentaren werden jedoch zwei wesentliche Aspekte der Debatte ausgespart – einerseits, weil sie möglicherweise zu schwierig in der Erörterung sind; andererseits wahrscheinlich aber auch, weil das Bekenntnis zurück zur Wahrheit so manchem nur schwer über die Lippen kommen mag. Allzu lange schien toleriert worden zu sein, dass „religiöse Symbole“ gleichwertig behandelt wurden, obwohl sie sich in ihrer Bedeutung so eklatant widersprechen: Wer den Christen das Tragen des Kreuzes am Hals, an einer Kette oder auf einem T-Shirt erlaubt, muss auch muslimischen Frauen die Burka zugestehen – so die weitläufige und scheinbar „gerechte“ Begründung derjenigen, die das religiöse Multi-Kulti verteidigen.

Das Kreuz, welches als Symbol für eine Befreiung von Sünde, für ein Leben in Demut und Dankbarkeit sowie für das Bekenntnis zu einem Gott, der seinen Sohn in die Welt sandte, um seine Liebe zu den Menschen zu bekunden, steht, wird in dem Moment auf eine völlig falsche Wertungsebene gestellt, wenn es einer Burka gleichgesetzt sein soll. Die Ganzkörperverschleierung, die als Wiedererkennungsmerkmal bekennender muslimischer Frauen angesehen werden kann, besitzt in erster Linie keine religiöse, sondern wie im Islam häufig gewünscht, eine politische Botschaft: Die Rangfolge der Geschlechter wird mit der Burka zementiert. Damit ist weder der Gleichberechtigungsgrundsatz, noch der Wert jedes einzelnen Menschen gewahrt – allerdings scheint dies wenig verwunderlich: Solche demokratischen Errungenschaften sind in einem strikt gelebten muslimischen Glauben ohnehin verpönt. Und auch, wenn viele muslimische Frauen vor Kameras und in Interviews ihre völlige Entscheidungsfreiheit und Verbundenheit im Tragen der Burka bekunden, kann die Verschleierung nicht darüber hinweg täuschen, dass sie eine Unterordnung darstellt. Das Zeigen von Schönheit, Scham und Ehrlichkeit wird durch die Burka verhindert. Das, was einen Menschen ausmacht, die Individualität, die im Gesicht eine ganz besondere Ausprägung erfährt, wird genommen. Und auch, wenn sich niemand eine psychische Belastung zugestehen lassen will: Wer seinen Körper verhüllt, unterdrückt das eigene Selbstbewusstsein. Ein solcher Wille auf freiwilliger Basis kann mit gutem Verstand kaum nachvollzogen werden. Frauen wurde ihre Persönlichkeit nicht gegeben, um diese zu verstecken.

Politische Symbole müssen in Europa mit den Verfassungen einher gehen. Die Burka kann daher in westlichen Ländern nicht mit der Rechtfertigung verteidigt werden, die in muslimischen Ländern selbstverständlich ist. Und zu den Grundsätzen in europäischen Ländern gehört auch, als Person identifizierbar zu sein. Weder allein die menschenrechtliche, noch die religiöse Auseinandersetzung mit der Burka greifen weit genug. Schon allein bei der Überlegung, dass Frauen mit Ganzkörperverschleierung im öffentlichen Leben nicht (wieder)erkennbar sind, muss deutlich werden: Eine Burka greift auch in innenpolitische Notwendigkeiten ein, die beispielsweise zu garantieren haben, dass eine Person zuzuordnen ist. Betrug wäre durch eine Ganzkörperverschleierung kaum noch zu verhindern: Was nutzt ein Passfoto, wenn dieses nicht mit dem Menschen vergleichbar ist, der den Ausweis vorzeigt? Welche Unterschrift kann noch Gültigkeit haben, wenn sicher ist, welches Gesicht dahinter steckt? Und wozu bräuchten wir noch Kontrollinstrumente, wenn diese nur noch anhand der Farbe und des Webmusters einer Burka unterscheiden können? Die Anonymität bringt Anarchie – wenn es man es zugespitzt auf den Gipfel treibt.

Dass sich Europa überhaupt noch schwer tut, dem belgischen Beispiel zu folgen, zeigt auch die Unsicherheit darüber, worauf wir in unseren Breiten überhaupt noch Wert legen wollen: Können die Rechte der Religionen über deren Pflichten hinweg täuschen, zu einem transparenten und verantwortungsvollen Staat beizutragen? Oder dürfen sie sich herausnehmen, staatliche Kompetenzen zu beschneiden oder Gesetze und Vorgaben zu übergehen? Zugegeben, in Zeiten, in denen Kirchen sich trauen, sexuellen Missbrauch in Eigenregie aufzuklären, fällt die Beantwortung dieser Fragen schwerer…





Können wir aufstehen nach dem Fall?

1 03 2010

Seit dem Rücktritt der deutschen, evangelischen Bischöfin Margot Käßmann am 24.02.2010, aufgrund ihrer Autofahrt im alkoholisierten Zustand, bei dem sie von einer Polizeikontrolle abgefangen wurde, ist das Thema Sünde und der Umgang damit, in vielen Medien thematisiert worden.

Ein sehr interessanter Artikel findet sich im Spiegel, Ausgabe 08/2010 vom 22.02.2010 dazu. Wer sich Online registriert kommt in den vollen Genuß – ansonsten gibt es auf jesus.de eine gute Zusammenfassung dazu.

Ungeachtet dessen, wie der Einzelne jetzt zu dem Rücktritt von Frau Käßmann im konkreten Fall steht, erhebt sich die Frage: Wie gehen wir mit der Sünde in unserem Leben um? Ja mehr noch, inwieweit vertrauen wir auf Gott, dass er uns unsere Sünde vergibt und wir gemäß Jesus Worten: „Siehe, ich mache alles neu“ weiterleben können?

Wir erleben an diesem Beispiel die praktischen und zerstörerischen Auswirkung von Sünde. Viele Verdienste und gute Werke dieser Bischöfin scheinen angesichts des Vergehens zu verblassen, ja an Wert zu verlieren. Dabei können wir (und sie) Gott eigentlich noch dankbar sein, dass die Polizei Frau Käßmann aus dem Verkehr gezogen hat, bevor Schlimmeres hätte passieren können. Ist nicht genau dies die Gelegenheit, wo wir erkennen, dass bei allen unseren guten Taten, wir letztlich Gottes Gnade und Vergebung bedürfen – damit Jesus, der für unsere Sünde den höchsten Preis bezahlt hat, geehrt wird?

Dann können wir nach unserem Fall wieder aufstehen und aufrecht weitergehen. So leidet vielleicht unser „perfektes“ Bild nach außen, möglicherweise verlieren wir auch bei manchen an Glaubwürdigkeit, aber auf alle Fälle demonstrieren wir als Christen, als Personen die auf Gott vertrauen – Menschlichkeit. In unserer Fehlbarkeit kommen wir dem Nächsten viel näher als durch große Reden und starke Worte. Durch die Vergebung Gottes können wir die Sünde und unsere Verfehlungen hinter uns lassen und weitergehen – und dabei ein Beispiel und Begleiter für viele sein.

So entspringt aus Vergebung der Sünde wieder Gutes  – denn Gott sagt: „Es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus sind“.





Weihnachten ist unantastbar!

31 12 2009

Gegen Ende des Jahres, wo sich langsam der Weihnachtsfrieden einstellt, bzw. die Sehnsucht danach wächst, wird dieser Friede durch provokante Aussagen von Jussuf al-Kardawi, einem prominenten islamischen Prediger, empfindlich gestört.

In einem im Spiegel erschienenen Artikel kritisiert al-Kardawi, dass die Feiern anlässlich der Geburt des Erlösers Jesus Christus in so vielen Ländern und Kulturen (auch islamischen) Einzug gefunden haben. Speziell in islamischen Ländern möchte er Christen das Weihnachtsfest verbieten, und Moslems in anderen Ländern, die das Brauchtums des Christbaumes (mit oder ohne spirituellem Motiv) übernommen haben, werden von ihm heftig krisitsiert.

Die Reaktion der islamischen Welt ist verhalten und fairer Weise gesagt, nicht erfreut – scheinbar aufrund al-Kardawis Beliebtheit bei den Massen gab es aber bis dato keine medial formulierte Gegenstimme. Leider sind auch im westeuropäischen Raum gewichtige Reaktionen ausgeblieben. Das Thema wurde nicht aufgegriffen und die Gelegenheit Farbe zu bekennen, wieder einmal vertan.

Zweifellos ist die Aussage, Weihnachten abschaffen zu wollen mehr als entbehrlich und an und für sich eine nicht ernst zu nehmende, reine Provokation. Allerdings wäre es seitens des christlichen Abendlandes im Hinblick auf die eigene Identität wichtig, gerade auf solche Provokationen, scharf und deutlich klarzustellen, dass Weihnachten einen unantastbaren Stellenwert in der europäischen und westlichen Kultur besitzt und sich somit jedwede Diskussion darüber verbietet. Man erinnere sich an den Aufschrei der muslimischen Welt, als Karikaturen des Propheten Mohammeds Eingang in die Medien fanden – und den danach erfolgten Kniefall vor den „spirituellen Werten“ des Islam.

Ein denkwürdiger Aspekt ist neben aller Feindseligkeit der Aussagen dennoch hervorgekommen: scheinbar können sich viele Muslime dem Aspekt des Schenkens und der damit ausgedrückten Liebe zu Weihnachten nicht entziehen. So gilt der letztes Jahr auf zahlreichen Werbeflächen zu sehende Satz auch heuer (und immer): „Zu Weihnachten ist Jesus Christus geboren – ein Fest der Freude für die Menschen“ – für ALLE Menschen.





Die 10 Gebote – Das erste Gebot

22 10 2009

Vorausblickend möchte ich hier von vornherein klarstellen, dass ich diesen Artikel aus einer bewusst biblischen Sichtweise schreibe und immer wieder darauf referenziere. Wenn ich von den 10 Geboten schreibe, meine ich damit unmissverständlich die 10 biblischen Gebote durch Mose. Humanistische Strömungen versuchen diese immer wieder nach zeitgemäßen Maßstäben neu zu definieren und finden sich dann in entstellten Formen wieder, wie z.B. in den sogenannten „Menschenrechten“.

Die 10 Gebote gelten allgemein als grundlegender Wertekatalog für eine Gesellschaft und spiegeln sich in deren Rechtsordnungen wieder. Dabei muss festgestellt werden, dass sie neben allgemeinen moralischen Anforderungen für das menschliche Zusammenleben ebenso klare Glaubensgebote beinhalten. Diese werden allzuoft übergangen und schlicht weggelassen. Gleich das erste Gebot zeigt uns dies klar und deutlich.

Wir finden die 10 Gebote an zwei Stellen in der Bibel, in 2 Mose 20 und 5 Mose 5. Dort lautet das erste Gebot recht simpel wortwörtlich folgendermaßen:

„Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“

Die erste Frage, die sich mir hier unmittelbar stellt, ist, warum der einzige Gott ein solches Gebot gibt, als ob es neben ihm überhaupt andere Götter geben könnte, noch dazu im Plural „Götter“, obwohl wir am Monotheismus festhalten.

Auch jemand, der ernsthaft glaubt, ist damit aufgefordert sich zu hinterfragen. Glaube ich tatsächlich an den wirklichen Gott oder bilde ich mir das nur ein?  In der Tat zeigen extreme Glaubensfanatiker immer wieder, dass sie ihr Handeln fälschlicherweise mit dem Gott des Himmels und der Erde identifizieren.

Viele Ablenkungsmanöver können ein ernsthaftes Glaubensleben und damit unser Bekenntnis in Abrede stellen, wie etwa die ständige Versuchung Macht, Geld und Vergnügen in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen. Diesen Herausforderungen ist jedermann ausgesetzt.

Es gibt aber auch Einflüsse, die nicht unserer eigenen sündhaften Natur entspringen, sondern mit denen wir von außen kofrontiert sind. Es sind dies die sogenannten Glaubensbekenntnisse anderer Religionen, von denen der Staat einem aufzwingen will, dass man sie zu tolerieren habe und niemanden verbieten dürfe.

Ich mache einen Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz. Ersteres hat  mit dem eigenen Glaubensbekenntnis zu tun. Wenn man neben Gott keine andere Götter haben soll, dann darf man konsequenterweise auch keine anderen Götter tolerieren. Man muss aber eingestehen, dass andere Menschen eine andere Entscheidung für sich als ihren Gott treffen und diese akzeptieren.

Ganz anders verhält es sich mit Taten. Toleranz kann nicht soweit gehen, dass unter Strafrecht stehende Handlungen toleriert werden müssen. Man muss aber akzeptieren, dass Strafverfolgung nur durch befugte und autorisierte Vertreter erfolgen darf um nicht in Lynchjustiz zu enden. Ich denke, dass das jeder nachvollziehen kann.

Dennoch steht für mich die grundsätzliche Forderung des Staates zur Toleranz aller Religionen im Widerspruch zur gleichzeitigen verfassungsrechtlich geschützten Freiheit, seine Religion auch auszuüben. Warum ist das so? Nun, weil das erste bilbische Gebot lautet:

„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben!“

Wie soll das praktiziert werden? Diese Aufgabe müsste eingentlich der Staat lösen, weil er sich damit in den biblischen Glauben einmischt. Er wird es aber meiner Meinung nach nicht können, weil er das erste Gebot Gottes nicht als allgemein gültigen Wert anerkennt. Er hat es sich leicht gemacht und fordert schlichtweg eine strikte Trennung zwischen Religion und Politik.

Nun ist der Umgang mit atheistisch fundierten Wertegrundsätzen die eine Sache. Wie verhalten wir uns aber gegenüber Religionen, die ebenso einen Anspruch stellen, nur ihren Gott anzuerkennen, wie z.B. der Islam? Folgen Christen ihrem Gott, müssen sie Allah strikt ablehen, denn ihr Gott erlaubt ja keine anderen neben sich! Das sehen allerdings die streng gläubigen Moslems ebenso und fordern dasselbe für sich ein.

Wiederum haben es sich die Politiker einfach gemacht und lassen ihre  Philosophen und Politologen folgern,  dass ein Dialog zwischen den Verschiedengläubigen das friedliche Zusammenleben nebeneinander sichert. Zur Verkittung ihrer Theorie bieten sie gesunde Wirtschaftssysteme und Vollbeschäftigung an, damit ihr politischer „Glaube“ bestätigt werde, denn auch Ideologien sind nichts anderes als ein Glaube. Nach biblischer Betrachtungsweise aber wiederum ein anderer Gott.

Werden sie mit Taten fanatischer gewalttätiger Extremisten konfrontiert, sehen sie sich allerdings einer unlösbaren Aufgabe gegenüber. Hunderte  Club 2 und Mediatoren werden beauftragt, um die Sache wieder in den Griff zu bekommen. Sie können sich aber nicht eingestehen, dass sie versagen, weil sie dem Problem eigentlich „ungläubig“ gegenüberstehen und demnach auch nur „ungläubige“ Rezepte anbieten können.

Nun, wie löste der Gott der Bibel das Problem? Er ließ Jesus Christus am Kreuz sterben und spricht jeden von seiner Schuld frei, der an ihn glaubt. Er beauftragte seine Nachfolger, seinem Beispiel nachzufolgen.

Wie löste Allah das Problem? Er rief Mohammed auf, solange gegen die Ungläubigen zu kämpfen, bis sie sich entweder unterwerfen oder tot sind. Mohammed wiederum beauftragte seine Nachfolger, seinem Beispiel nachzufolgen.

Wir sehen also, dieser Kampf wird nicht etwa zwischen Staat und Bürger oder unter Politikern ausgefochten, sondern zwischen den „Göttern“ und ihren Beauftragten!

Es ist mir klar, dass nicht jeder von meinem Artikel überzeugt sein wird, aber zumindest würde ich einen Erfolg darin sehen, wenn staatlich beauftragte katholische Religionslehrer damit aufhören, den von Jesus verkündeten Gott und den von Mohammed verkündeten Allah gleichzusetzen.

Die Unterschiede sind zu gravierend und verletzen krass das erste Gebot, dem Christen unterworfen sein sollten.








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