Demo gegen die Homoehe

2 12 2009

Foto von Patxi64

Jezt hat sich noch ein überparteiliches Gremium gebildet. Es nennt sich „Für die Schöpfungsordnung“ und ruft zu einer Demonstration gegen das geplante Partnerschaftsgesetz auf.

Am Sonntag, den 6.12.09 wird um 17h in der Karlskirche eine Messe gelesen.

Anschließend, ca um 17h30 wird ein Fackelzug zum Parlament stattfinden. Dort gibt es dann noch eine Kundgebung.

Anreise per Bus wird vom Veranstalter organisiert.

Weiters heisst es in der Aussendung:

Es wäre sehr wichtig, dieses neue Lebenspartnerschaftsgesetz für gleichgeschlechtliche Paare zu verhindern:

Es geht nicht darum, Menschen ihre Gefühle verbieten zu wollen, auch nicht darum, zu kontrollieren, was in den Schlafzimmern geschieht. Das ist Privatsache. Dafür braucht man aber auch kein teures Gesetz.

Die Aufgabe des Staats ist es, durch seine Gesetzgebung ein geordnetes Leben seiner Bürger zu gewährleisten. Durch seine Steuern vollbringt er Aufgaben, die einzelne nicht erledigen können und unterstützt die, die Unterstützung brauchen. Gleichgeschlechtliche Paare haben im statistischen Durchschnitt prinzipiell als Doppelverdiener ein höheres Einkommen als andere und bedürfen deshalb keiner gesetzlichen finanziellen Unterstützung. Alle Rechte eines einzelnen Staatsbürgers besitzen auch homosexuell lebende Menschen, insofern besteht bisher überhaupt keine rechtliche Diskriminierung.

Die wenigen Unterschiede, die aber nach Verabschiedung des Lebenspartnerschaftsgesetzes „Eingetragene Partnerschaft“ noch zur Ehe bestehen würden, werden nach der drohenden Verabschiedung dieses Gesetzes innerhalb kürzester Zeit auf höchster EU-Ebene aufgehoben. Die Verhinderung von Feiern am Standesamt und das Verbot der Adoption ist reine Augenauswischerei und wird langfristig durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aufgehoben.
Die Gesetzgebung und Gerichtsurteile in der EU aufzuhalten, scheint im Moment unmöglich, es wäre aber möglich, neben der bestehenden Ehe kein neues Gesetz für alternative Arten des Zusammenlebens in Österreich zu verabschieden. Alle Rechte, die sich gleichgeschlechtliche Partner gegenseitig einräumen wollen, können sie auch privatrechtlich durch Vertrag sichern. Dadurch würden der Allgemeinheit und besonders zu Lasten der Familie keine neuen Kosten entstehen.
Die Ehe zwischen Mann und Frau dagegen ist im Interesse des Staates deshalb rechtlich wie auch finanziell besser zu stellen, weil sie in der Regel auf die Zeugung von Kindern und deren Erziehung angelegt ist, was gleichgeschlechtliche Paare a priori nicht leisten können. Psychologen betonen auch das Recht des Kindes, für seine gesunde psychische Reifung durch Vater und Mutter erzogen zu werden, wenn es sich irgendwie ermöglichen läßt.

Kontakt:

Überparteiliches Veranstaltungsgremium
„Für die Schöpfungsordnung“
Sekretariat
Sommeregg 21
5301 Eugendorf
Tel: +43 650/ 7 44 20 06








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