SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

8 06 2011
Die Regierungsklausur am Semmering Ende Mai 2011
 und das darauffolgende  Triumphgeheul der SP-Frauenministerin
hat wieder einmal gezeigt:
Die Beurteilung vom November 2008 stimmt noch:

:arrow: Die Verstaatlichung der Kinder wird einen kräftigen Schritt vorangetrieben.
:arrow: Die Familien werden den Bedürfnissen der Wirtschaft untergeordnet.
:arrow: Damit befinden sich die Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie !

Die Absichten der SP-VP-Regierung
samt Stellungnahme, Kommentar
und Ausblick im Folgenden:

* Einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld, d.h. also je besser die Mutter vor dem Kind verdient hat und je früher sie es in Fremdbetreuung gibt, desto mehr ist das Kind wert!
* Stärkung der Väterbeteiligung in allen Lebensphasen der Kinder (eine Erziehungsmaßnahme des Staates)
* Einführung eines verpflichtenden, kostenlosen letzten Kindergartenjahres (vormittags)
* Forcierung von Ganztagsbetreuungsplätzen (weniger Schließtage, Nachmittags- und Ferienbetreuung)
* Bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuungsangebote
* Berücksichtigung flexibler Formen der Kinderbetreuung wie Tageseltern
* Kinderbetreuungskosten (Krippen, Tagesmütter, Kindergärten etc.) werden steuerlich absetzbar.
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Bemerkenswert:

Das Kinderbetreuungsgeld, der von Wolfgang Schüssel und Jörg Haider eingeführte Meilenstein in der Familienpolitik, wird nicht erhöht.
Faktisch hat es seit der Einführung 2002 hat es damit schon einiges an Wert verloren und wird aufgrund der Inflation weiter an Wert verlieren.
Das Kinderbetreuungsgeld stellt eine Anerkennung der Eigenbetreuung von Babys und Kleinkindern dar.
Der Staat sagt damit jeder Mutter: „Es ist gut und wertvoll, was du tust!“

Es gibt kein Familienministerium, ein eigenes Frauenministerium aber schon!
Das Familienministerium wurde zum Anhängsel des Wirtschaftsministeriums.
Zuständig ist Frau Christine Marek, die schon im März 2007 das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld als ihre Lieblingsidee bezeichnet hat. (Interview OÖN vom 10.3.07) und mit Frau Bures von der SPÖ zu Familienfragen dieselben Meinungen zu haben scheint (wir waren uns schnell einig, zwischen uns paßt kein Blatt Papier).

Alle finanziellen Verbesserungen (oder auch nur Ausgleich der durch Inflation bedingten Verluste) fließen in Richtung Fremdbetreuung.

Der Alleinverdienerabsetzbetrag wird nicht erhöht!

Was schließen wir daraus?

:arrow: Die SP-VP-Regierung mag jene Frauen nicht, die ihre Kinder selber betreuen wollen.
:arrow: Die SP-VP-Regierung mag die Alleinverdiener nicht.
:arrow: Die SP-VP-Regierung hält fremde Frauen für besser geeignet, ein Baby zu betreuen, als die eigene Mutter.
Das geht so weit, daß Mütter für geradezu unfähig erklärt werden, ihre eigenen Kinder richtig zu erziehen (Zitat Gertrude Brinek: „Mütter sind ja schließlich keine Superpädagoginnen – damit wollte sie begründen, warum ein Müttergehalt undenkbar sei.)
:arrow: Die SP-VP-Regierung will die Frauen möglichst bald nach der Geburt eines Kindes wieder in den Beruf außer Haus bringen.
:arrow: Die Erhöhung der Frauenerwerbsquote und die Gleichschaltung der Geschlechter (nicht nur Gleichberechtigung) sind wichtiger als das Kindeswohl.
:arrow: Die SP-VP-Regierung nimmt die Kinder in den Zangenangriff von Linken und Industrie!
:arrow: Der SP-VP-Regierung ist es offensichtlich egal, wie es Babys und Kleinkindern geht, die aus dem warmen Nest zuhause gerissen werden und in fremde Hände gegeben werden sollen. Zu den Schäden gibt es Studien (s. weiter unten)!
:arrow: Das Generalziel der Linken ist die Verstaatlichung der Kinder.
Das scheint jetzt auch die Linie der VP unter Josef Pröll zu werden.
Mit Zuckerbrot wird dieses Ziel angegangen; die Peitsche kündigt sich in einem ersten Schritt (verpflichtendes Kindergartenjahr) bereits an.
Das Ziel ist aber sogar für die ÖVP lt. Bundesminister Hahn, OÖN-Interview vom 21.12.07 zur Kindergartenpflicht dieses:
„Am Ende des Tages muss man sehr wohl überlegen, ob man nicht bei Dreijährigen beginnt.“
Müssen wir angesichts solcher und ähnlicher Aussagen von anderen VP-Politikern nicht doch von einer SVP reden?
Die SPÖ braucht die Grünen nicht mehr, wenn die SVP (= sozialistische Volkspartei) so brav links mitzieht.
Zum verpflichtenden Kindergartenjahr hat auch Günter Danhel vom Österreichischen Familiennetzwerk eine Stellungnahme geschrieben.
:arrow: Die SP-VP-Regierung mag die kinderreichen Eltern nicht, die meistens fähig und willens sind, ihre Kinder selber zu betreuen.
:arrow: Kommunisten und (National)-Sozialisten ist gemeinsam, daß sie Kinderfremdbetreuung gegenüber natürlichem Aufwachsen in den Familien bevorzugen. So läßt sich ein Volk leichter umerziehen!

Und hier das Triumphgeheul von Frau Heinisch-Hosek:
Ein Schritt in Richtung Barcelona – Mission erfüllt!

:?: :?: :?: :?: :?: Wir fragen:

Was brauchen die Kinder – was tut ihnen gut?
Wo fühlt sich ein kleines Kind am wohlsten? Bei Mama & Papa, bei der Tagesmutter oder in der Krabbelstube?
Was wünschen sich Eltern von Kleinkindern wirklich?
Wieviel Mama/Papa braucht ein Kind?
Ist nicht die eigene Mutter die beste „Betreuungsanstalt“ für ihr Kind (und dazu auch die billigste?)
Ist die Verstaatlichung der Erziehung ein Gewinn für die Wirtschaft?
Wird deswegen soviel Druck auf die Eltern ausgeübt, ihr Familienleben der Wirtschaft anzupassen?
Dabei bemerkte z.B. Ulrich Schilling-Strack in den OÖN vom 7. 2. 2001, daß berufstätige Mütter ein politischer Fehler sind!
Brauchen wir nicht viel mehr starke Mütter und starke Familien, damit wir starke Kinder bekommen?
Stimmt es, wie immer behauptet wird, daß Frauen nichts lieber wollen, als nach der Geburt möglichst schnell wieder voll in den Beruf außer Haus zu gehen?
Wer kann glauben, daß es Frauen gibt, die zwar Kinder gebären wollen, aber dann mit ihnen möglichst nichts zu tun haben möchten?
Wir fragen uns: Wann ist Emanzipation erreicht?
Warum lassen sich die Mütter die Entmündigung durch den Staat, der ihnen die eigene Entscheidung nicht zutraut, (fast) widerspruchslos gefallen?
Warum platzt nicht mehr Müttern der Kragen wie z.B. Patricia Haun, wie in einem bemerkenswerten Kommentar des Magazins KOMMA (Ausgabe 24/2004) zu lesen ist?
Werden Frauen bei allzu schneller Wiederaufnahme ihrer beruflichen Tätigkeit nicht eher zur Gebärmaschine degradiert?
Wird die Wahlfreiheit durch subventionierte Krippenplätze erhöht oder doch eher beschränkt?
Wäre es nicht viel wichtiger, Kinder als Geschenk zu sehen und den Müttern neues und stärkeres Selbstbewußtsein zu geben?
Warum wird den Frauen soviel Angst vor den Schwierigkeiten des Wiedereinstiegs nach der Kinderpause eingejagt?
Dabei machen wir in den Betrieben doch immer wieder este Erfahrungen mit Wiedereinsteigerinnen.
Wenn eine Frau mehrere Jahre einen Haushalt mit vier und mehr Personen geschaukelt hat,
kann sie mit den Anforderungen im Beruf außer Haus leicht zurechtkommen!
Warum wird den meist kinderreichen Familien, die ihre Kinder selber betreuen können und wollen, die gebührende Anerkennung ihrer Leistungen verwehrt?
Immerhin wandern Jahr für Jahr ca. 3 Milliarden Euro von den Kinderreichen zu Kinderlosen!
Natürlich ist Kinderreichtum eine Sache der Einstellung, aber ohne Geld geht es schwer und vor allem ist es eine Frage der Gerechtigkeit und auch der Klugheit!
Am liebsten würden Bures & Genossinnen ja sogar das Kinderbetreuungsgeld wieder abschaffen – paßt auf, das wird noch kommen!
Die Vollzeitmütter (und einige Vollzeitväter) ersparen dem Staat ja nicht nur hohe Kosten für Krabbelstuben und z.T. Kindergärten, sondern auch weitestgehend Kosten für Schulpsychologen und Zusatzlehrer, weil ihre Kinder schon im Elternhaus ausreichend gut erzogen und sozialisiert werden.
Warum verzichten wir in Österreich weitgehend auf diese Vorteile kinderreicher Familien?
Wir haben schon öfter gehört: „Kinder mit mehreren Geschwistern sind am normalsten!
Könnte es nicht sein, daß die Gewaltbereitschaft von Kindergartenkindern damit zu tun hat, dass sie in den prägenden Jahren wechselnde Bezugspersonen hatten und ihnen die Geborgenheit bei der Mama fehlte. Empathie wird in den ersten Jahren gelernt.
Warum ist der Staat so „dumm“ und gibt soviel mehr Geld für die Fremdbetreuung unserer Kleinkinder aus als für die natürliche Eigenbetreuung?
Warum wird nicht der Kinderbetreuungsscheck eingeführt und damit echte Wahlfreiheit ermöglicht?
Wo doch dieses Modell deutlich günstiger wäre als staatliche Betreuung in der Krabbelstube!
Hier würden die Mittel wesentlich effizienter eingesetzt.
Das sollte Mitarbeitern im Wirtschaftsministerium doch einleuchten!
Fürchtet die SP-VP-Regierung, die Frauen könnten anders entscheiden, als angeblich dem Mainstream entspricht?
Vielleicht wollen doch nicht alle Mütter schnellstmöglich in den Beruf außer Haus zurück,
vielleicht wollen sie doch lieber in den ersten, für die Beziehung zum Kind so wichtigen Lebensjahren, zuhause bleiben,
wenn es sich finanziell machen läßt?
Warum muß das, was angeblich ohnehin alle Frauen wollen und was jetzt der „Mainstream“ ist, öffentlich soviel mehr gestützt werden, als die traditionelle Familie?
Warum wird nicht Pflegegeld für Kinder eingeführt – es sollte doch gleiches Recht für alle Pflegebedürftigen gelten!

Tatsachen und Forschungen

Deutsche Psychoanalytiker warnen: Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich
Vor allem ganztägige Fremdbetreuung von Babys führt zu seelischen Schäden.

Der Schaden, der an Kindern angerichtet wird, kann so weit gehen, wie Zdenek Matejcek aufgezeigt hat:
Aus Kindern ohne Liebe werden Erwachsene voller Hass!
(Es gibt übrigens einen Matejcek-Preis, der vom Familiennetzwerk Deutschland im Nov. 2007 an den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus (CDU) verliehen wurde.)

Der Durchbruch in der Hirnforschung – die amerikanische Wende wird in Europa erstaunlicherweise fast vollständig ignoriert.
Bill Clinton sagte z.B. bei der White House Conference on Early Childhood Development and Learning:
„Learning begins in the first days of life.“

Das Beispiel Schweden zeigt: Kindertagesstätten zerstören eine Nation!
Es wird immer auf die höhere Geburtenrate und die höhere Frauenerwerbsquote in Schweden hingewiesen.
Doch auch dort ist sie zu niedrig.
Und in der früheren DDR war die Geburtenrate „trotz“ perfekter Kinderbetreuung noch niedriger als in der damaligen BRD.
Wir müssen mit dem Märchen vom Geburtenzuwachs durch Kollektivbetreuung aufräumen!
Frauen wollen keine Gebärmaschinen sein!

Eine private Umfrage zur Betreuung von Kleinkindern hat ergeben, daß die überwiegende Mehrheit der Mütter in den ersten Lebensjahren des Kindes zuhause bleiben möchte, wenn es sich finanziell ausgeht. Ein Beweis ist ja auch der starke Rückgang der Anmeldungen für Krabbelstuben nach Einführung des Kinderbetreuungsgeldes. Als die Frauen nicht mehr finanziell gezwungen waren, blieben fast alle zuhause!

Schließlich zeigt ein Kostenvergleich zwischen privater und staatlicher Kinderbetreuung :
Staatliche Kinderbetreuung ist ein Vielfaches teurer und ineffizienter als private – vor allem in den ersten Lebensjahren des Kindes!
Und dazu noch schädlich (s. oben)!

Von den Linken werden wissenschaftlich nicht haltbare Propaganda–Studien zu Krippenkindern gemacht, die „beweisen“ sollen, wie gut möglichst frühe Fremdbetreuung für Kinder ist.
Ein Beispiel dazu ist auch die Manipulation im SPIEGEL, Deutschland!

Was können wir tun?

:arrow: Wir sehen Kinder als Bereicherung unseres Lebens und werden unser persönliches Glück durch mangelhafte Anerkennung oder Gegenwind aus der Politik nicht stören lassen.
:arrow: Mütter und Väter,wehrt euch um eure Kinder, laßt Euch nicht einreden, andere könnten sie besser betreuen!
___An erster Stelle steht das Kind!
:arrow: Wehrt Euch gegen die Verstaatlichung der Kinder.
:arrow: Lest einmal aufmerksam die ÖHU – Familienoffensive der verdienstvollen Frau Dr. Herta Herglotz!
:arrow: Familie ist doch in Wahrheit ein Beruf .

:arrow: Suchen wir uns Verbündete wie z.B.
Katholischer Familienverband Österreichs
Freiheitlicher Familienverband Österreichs
Institut für Ehe und Familie – Familienreferat der Erzdiözese Wien
Österreichisches Familiennetzwerk
Familienforum Österreich
Schönstatt Bewegung Österreich – lebensnah, katholisch, bereichernd
Familiennetzwerk Deutschland „Familie ist Zukunft“
Auch in Deutschland kämpfen Mütter um die Anerkennung ihrer Arbeit als Familienmanagerin mit dem Ruf „Nehmt uns Frauen endlich ernst!“
Christa Meves
VFA Verein Verantwortung für die Familie e.V.
Schweizerische Stiftung für die Familie SSF!

:arrow: Wenn die SP-VP-Regierung unsere Anliegen nicht unterstützt, suchen wir doch Alternativen!
Wir wissen ja schon längst, daß den Linken die traditionelle Familie ein Dorn im Auge ist.
Aber wenn jetzt auch die ÖVP in der Koalition mit der SPÖ zur SVP wird (Sozialistische Volkspartei), dann wird es Zeit!

Die FPÖ oder auch das BZÖ sind echte Familienparteien.
Das beste und eindeutigste Programm für die Familien hat die neue Partei CPÖ, Christliche Partei Österreichs.
Sie treten wirklich konsequent für Leben, Werte und Zukunft ein.

:arrow: Und schließlich:
Melden wir uns zu Wort, sei es in persönlichen Gesprächen, in Leserbriefen oder in Schreiben an Politiker und Behörden!
Jede solche Stimme zählt für 1000 andere, die auch so denken.
Emailadressen unserer Politiker sind hier zu finden.
Und an die Emailadressen der Medien sind hier oder direkt im Internet zu finden.

:arrow: Und noch einmal:
Mütter und Väter,wehrt euch um eure Kinder !

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:arrow: Zuletzt aber das Wichtigste:

Vergessen wir nie, wieviel Freude Kinder schenken können!
Kinder sind ein Gewinn anderer Art, wie persönliche Zeugnisse kinderreicher Eltern eindrucksvoll zeigen!








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