Was würde Jesus zur Atomkrise in Japan sagen

27 04 2011

Eine Kurzbetrachtung im Lichte prophetischer Deutung

Die jüngsten Ereignisse aus Japan um die Atomkatastrophe in Fukushima verängstigen viele Menschen. Das ist einerseits verständlich, aber anderseits finde ich die Reaktionen unserer CPÖ Vertreter, der sogenannten “echten christlichen Vertreter” unseres HERRN, eher unverständlich. Anstelle hier die Menschen mit den Gedanken von Jesus zu konfrontieren, schlagen sie nahezu in dieselbe Kerbe wie die übrigen ungläubigen Politiker, die ohnehin keine Glaubwürdigkeit besitzen.

Als Jesus seinerzeit ein katastrophales Ereignis zum Anlass nahm, um die Mitmenschen damit zu konfrontieren, redete er darüber erstaunlicherweise nicht wie erwartet mit vielen mitleidigen Worten. Er forderte auch nicht dazu auf sich öffentlich mit Aktionismus dagegen zu stellen. Nein, stattdessen konfrontierte er die Mitmenschen sehr hart. Lesen sie dazu den Bericht aus Lukas 13, Vers 1-6.

Ich denke nicht, dass sie Jesus beinhart und ohne jedes Mitleid kalt abfertigen wollte, nur konnte er angesichts der mittlerweile vollendeten Tatsachen daran nichts mehr ändern. Stattdessen warnte er eindringlich, dass es jedem, wenn er nicht rechtzeitig umkehrt, ebenso ergehen würde.

Ich sehe es durchaus berechtigt, sich Gedanken über die Abschaffung vernichtender atomarer Technologien zu machen, aber wichtiger war Jesus offensichtlich, sich angesichts solcher Ereignisse Gedanken bzgl. der persönlichen Beziehung zu Gott zu machen.

Die Beziehung zu Gott, und das fängt damit an, dass man zuerst mit ihm ins Reine kommt, seine Sünden erkennt, sie bekennt und sich davon abzukehrt, damit Jesus einem aus dem verkehrten Geschlecht retten kann, das liegt wahrlich in jedermanns Hand. Ob wir die nächste Atomkatastrophe, eine islamische Attacke, eine Weltwirtschaftskrise oder was weiß Gott noch durch Taten wahrlich verhindern können, fâllt dagegen wesentlich bescheidener aus.

In diesem Sinne zitiere ich Jesus noch auf andere Weise: Das eine sollten wir unbedingt TUN, das andere deswegen nicht lassen. Was jeder tun kann, ist an sich einfach, und daher ein MUSS in der Verantwortung vor Gott, das andere liegt nicht in jedermanns Verantwortung.

Jeder kann lernen sich seine Verfehlungen einzugestehen und um Vergebung zu bitten, aber ob man eine Wiederherstellung aller Dinge ohne diese innere Erneuerung überhaupt nur ansatzweise bewirken kann, das wage ich zu bezweifeln, um nicht zu sagen, es ist menschlich nur allzu überheblich zu meinen, es gäbe einen anderen Weg.





Können wir aufstehen nach dem Fall?

1 03 2010

Seit dem Rücktritt der deutschen, evangelischen Bischöfin Margot Käßmann am 24.02.2010, aufgrund ihrer Autofahrt im alkoholisierten Zustand, bei dem sie von einer Polizeikontrolle abgefangen wurde, ist das Thema Sünde und der Umgang damit, in vielen Medien thematisiert worden.

Ein sehr interessanter Artikel findet sich im Spiegel, Ausgabe 08/2010 vom 22.02.2010 dazu. Wer sich Online registriert kommt in den vollen Genuß – ansonsten gibt es auf jesus.de eine gute Zusammenfassung dazu.

Ungeachtet dessen, wie der Einzelne jetzt zu dem Rücktritt von Frau Käßmann im konkreten Fall steht, erhebt sich die Frage: Wie gehen wir mit der Sünde in unserem Leben um? Ja mehr noch, inwieweit vertrauen wir auf Gott, dass er uns unsere Sünde vergibt und wir gemäß Jesus Worten: „Siehe, ich mache alles neu“ weiterleben können?

Wir erleben an diesem Beispiel die praktischen und zerstörerischen Auswirkung von Sünde. Viele Verdienste und gute Werke dieser Bischöfin scheinen angesichts des Vergehens zu verblassen, ja an Wert zu verlieren. Dabei können wir (und sie) Gott eigentlich noch dankbar sein, dass die Polizei Frau Käßmann aus dem Verkehr gezogen hat, bevor Schlimmeres hätte passieren können. Ist nicht genau dies die Gelegenheit, wo wir erkennen, dass bei allen unseren guten Taten, wir letztlich Gottes Gnade und Vergebung bedürfen – damit Jesus, der für unsere Sünde den höchsten Preis bezahlt hat, geehrt wird?

Dann können wir nach unserem Fall wieder aufstehen und aufrecht weitergehen. So leidet vielleicht unser „perfektes“ Bild nach außen, möglicherweise verlieren wir auch bei manchen an Glaubwürdigkeit, aber auf alle Fälle demonstrieren wir als Christen, als Personen die auf Gott vertrauen – Menschlichkeit. In unserer Fehlbarkeit kommen wir dem Nächsten viel näher als durch große Reden und starke Worte. Durch die Vergebung Gottes können wir die Sünde und unsere Verfehlungen hinter uns lassen und weitergehen – und dabei ein Beispiel und Begleiter für viele sein.

So entspringt aus Vergebung der Sünde wieder Gutes  – denn Gott sagt: „Es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus sind“.








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