Weihnachten ist unantastbar!

31 12 2009

Gegen Ende des Jahres, wo sich langsam der Weihnachtsfrieden einstellt, bzw. die Sehnsucht danach wächst, wird dieser Friede durch provokante Aussagen von Jussuf al-Kardawi, einem prominenten islamischen Prediger, empfindlich gestört.

In einem im Spiegel erschienenen Artikel kritisiert al-Kardawi, dass die Feiern anlässlich der Geburt des Erlösers Jesus Christus in so vielen Ländern und Kulturen (auch islamischen) Einzug gefunden haben. Speziell in islamischen Ländern möchte er Christen das Weihnachtsfest verbieten, und Moslems in anderen Ländern, die das Brauchtums des Christbaumes (mit oder ohne spirituellem Motiv) übernommen haben, werden von ihm heftig krisitsiert.

Die Reaktion der islamischen Welt ist verhalten und fairer Weise gesagt, nicht erfreut – scheinbar aufrund al-Kardawis Beliebtheit bei den Massen gab es aber bis dato keine medial formulierte Gegenstimme. Leider sind auch im westeuropäischen Raum gewichtige Reaktionen ausgeblieben. Das Thema wurde nicht aufgegriffen und die Gelegenheit Farbe zu bekennen, wieder einmal vertan.

Zweifellos ist die Aussage, Weihnachten abschaffen zu wollen mehr als entbehrlich und an und für sich eine nicht ernst zu nehmende, reine Provokation. Allerdings wäre es seitens des christlichen Abendlandes im Hinblick auf die eigene Identität wichtig, gerade auf solche Provokationen, scharf und deutlich klarzustellen, dass Weihnachten einen unantastbaren Stellenwert in der europäischen und westlichen Kultur besitzt und sich somit jedwede Diskussion darüber verbietet. Man erinnere sich an den Aufschrei der muslimischen Welt, als Karikaturen des Propheten Mohammeds Eingang in die Medien fanden – und den danach erfolgten Kniefall vor den „spirituellen Werten“ des Islam.

Ein denkwürdiger Aspekt ist neben aller Feindseligkeit der Aussagen dennoch hervorgekommen: scheinbar können sich viele Muslime dem Aspekt des Schenkens und der damit ausgedrückten Liebe zu Weihnachten nicht entziehen. So gilt der letztes Jahr auf zahlreichen Werbeflächen zu sehende Satz auch heuer (und immer): „Zu Weihnachten ist Jesus Christus geboren – ein Fest der Freude für die Menschen“ – für ALLE Menschen.





Ein Retter wurde uns geboren..

25 12 2009
Und es waren Hirten in derselben Gegend, die auf freiem Feld blieben und des Nachts Wache hielten über ihre Herde. Und ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie fürchteten sich mit großer Furcht.
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird. Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr, in Davids Stadt. Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend. Und plötzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen, die Gott lobten und sprachen: Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Friede auf Erden in den Menschen des Wohlgefallens!
Und es geschah, als die Engel von ihnen hinweg in den Himmel auffuhren, dass die Hirten zueinander sagten: Lasst uns doch hingehen nach Bethlehem und diese Sache sehen, die geschehen ist und die der Herr uns kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden Maria und Josef, und das Kind in der Krippe liegend. Als sie es aber gesehen hatten, machten sie das Wort bekannt, das über dieses Kind zu ihnen geredet worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.
Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten zurück, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie es ihnen gesagt worden war.
Lukas 2, 8-20  Die Bibel, rev. Elberfelder Übersetzung

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern der Schreibfreiheit gesegnete Weihnachten!








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