Wirtschaftskrisen – Wohin führen sie?

1 07 2011

In der Juni 2011 Ausgabe der Monatszeitschrift Israel Heute schreibt der Senior Chef Redakteur Ludwig Schneider einen bemerkenswerten Artikel zum Thema Wirtshaftskrisen und staatliche Zusammenbrüche und stellt in diesem Zusammenhang die Frage, wohin sie uns führen.

Kurz zusammengefasst: Wir können die Entwicklungen nicht stoppen, aber Christen dürfen sich ohnehin als nicht von dieser „Welt“ betrachten. Stattdessen sollten wir darauf achten, dass unsere Namen im Buch des Lebens eingetragen sind.

Lesen Sie hier den Artikel im PDF Format: 2011 06 01 – NAI Prophetie

Und für die, die noch nicht eingetragen sind: Besser heute denn morgen noch eintragen lassen, denn wer weiß schon, wie lange es noch dauern kann, bis diese Welt in dieser Form untergeht bzw. die nächste Katastrophe Sie persönlich trifft.

Und wenn sie gar nicht wissen, was das Buch des Lebens ist, fragen Sie den nächsten Christen, den sie kennen.

Liebe Grüße
Jeremia





Einfallslose Konzepte

16 01 2010

Kommentar von Dr. Harald Marek

Die Rezepte der etablierten Parteien in Krisenzeiten sind nachwievor einfallslos. Zuletzt gab dies die Salzburger Landeshauptfrau zum Besten, als sie schon im Vorfeld der SPÖ Klausurtagung in Bad Tatzmannsdorf neue Steuerforderungen stellte, weil man mehr Geld für Bildung, Pflege und Gesundheit brauche. Guten Tag Wohlfahrtsstatt, der Staat regelt alles für den Bürger! Hat denn noch niemand registriert, dass dies weder finanzierbar noch wünschenswert ist?

So richtig der Ansatz ist, Banken für ihre Risikogeschäfte selbst zu verpflichten oder Börsengeschäfte ebenfalls der Einkommensbesteuerung zu unterwerfen – die Forderung ist ja schon uralt- wer handelt endlich? Ebenso langweilig wie gefährlich erscheint der Ruf nach einer gerechteren Besteuerung durch höhere Vermögenszuwachssteuern. Der Bund der Steuerzahler hat formuliert, dass alle Einkommensteuern schon Vermögenszuwachssteuern sind. Wie recht er hat!

Wann erkennen unser Politiker endlich, dass man mit den bisherigen Rezepten nicht mehr weiter kommt, und dass der Bürger langsam genug hat von dieser sinnlosen, für ihn teuren Debatte! Andere Wege müssen beschritten werden, und da kann man nur bei den Staatsaufgaben beginnen. Ist es beispielsweise nötig, dass wir 183 Abgeordnete und 61 Mitglieder des Bundesrates haben – zum Vergleich: die USA haben je Bundessstaat 2 Senatoren! – dazu kommt, dass 75 % der Gesetze in Brüssel entschieden werden! Braucht Österreich 120.000 Bundesbedienstete, wo Deutschland mit 131.000 das Auslangen findet? Ist es nötig, dass möglichst viele Aufgaben vom Staat reguliert und überflüssigerweise kontrolliert werden, wo doch Standesorganisationen dies wahrnehmen könnten? Warum stellen Arbeitslose, die doch ihr Geld vom Staat erhalten, nicht einen Teil ihrer Zeit dem Staat zur Verfügung? Müssen wir ein inhaltlich zwar gutes Schulsystem, aber eine überregulierte und überdimensionierte Schulverwaltung finanzieren, wo man doch bei gleicher Qualität mit mehr Eigenverantwortung der Schulen diese wesentlich billiger steuern könnte?

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Aber keiner unserer Politiker ist bereit, diese Dinge anzupacken und unseren Staat vom Grunde her zu reformieren, er würde ja seine Klientel vergrämen! Man könnte bei einiger Kreativität unsere Staatsaufgaben und das Budget bis zu einem Drittel und mehr zurückfahren und die Steuern deutlich reduzieren, den Bürgern mehr Selbstverantwortung zubilligen. Das wäre eine wesentliche Aufgabe für die Politik, stattdessen fordern Politiker mehr Steuern, um weitere Aufgaben an sich zu ziehen. Deshalb kann man nur sagen: wir haben die falschen Politiker und die falschen Parteien. Wir müssen die Staatsaufgaben reduzieren, den Staat umbauen. Als Volk müssen wir dies ändern, indem wir andere Parteien wählen, Parteien, die ein Wirtschafts- und Steuersystem auf Basis der christlichen Soziallehre vertreten und, wie es der frühere Bundespräsident Dr. Kirchschläger schon damals richtig gesagt hat, …den Sumpf trockenlegen. Dann fällt es uns leicht, mehr für Bildung etc. zu tun.

Dr. Harald Marek

Reith b. Kitzbühel








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